Kundmachung einer Wasserrechtsverhandlung

Stadtgemeinde Mödling, Abwasserbeseitigungsanlage, wasserrechtliches Verfahren (Behörde: Landeshauptfrau von NÖ)

Mit Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom 8. Juli 2003,

WA1-W-7274/206-03, wurde der Stadtgemeinde Mödling die wasserrechtliche Bewilligung

  • zur Erweiterung der bestehenden Kläranlage durch interne Umbaumaßnahmen mit Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphatfällung sowie Schlammstabilisierung entsprechend einer Ausbaugröße von 130.000 EGW 60 (entspricht einer max. Zulauffracht von 7.800 kg BSB5/d)
  • zum Betrieb der bestehenden Fäkalübernahmestation zur Übernahme von 20 m³/d an häuslichem Abwasser
  • Einleitung der gereinigten Abwässer in nachstehendem Ausmaß rechtsufrig in den Großen Krottenbach:
    im Trockenwetterfall:                    800 l/s bzw. 2.880 m³/h bzw. 40.000 m³/d
    im Regenwetterfall:                   1.090 l/s bzw. 3.924 m³/h
    BSB5                             15 mg/l                  96 %         312 kg/d
    CSB                               75 mg/l                  85 %      2.340 kg/d
    NH4-N                            3 mg/l                           bei einer Abwassertemperatur > 5°C
    Ges. P                             1 mg/l
    Ges.N                                                           70 % bei einer Abwassertemperatur > 8°C

erteilt.

 

Die Bewilligung für die Einleitung in den Großen Krottenbach wurde bis zum 31. Dezember 2015 befristet erteilt. Die Stadtgemeinde Mödling hat um Wiederverleihung des erteilten Wasserbenutzungsrechtes angesucht. 

Hierüber fand am 13. Juni 2016 eine mündliche Verhandlung statt.  

Zur Erörterung der noch offenen Fragen findet eine weitere mündliche Verhandlung 

am Montag, den 15. Jänner 2018 um 9.00 Uhr
im Betriebsgebäude der Kläranlage Mödling,
Eumigweg, 2351 Wr. Neudorf

statt.

Bitte beachten Sie:

Beteiligte können persönlich zur mündlichen Verhandlung kommen, an ihrer Stelle einen Bevollmächtigten/Bevollmächtigte entsenden oder gemeinsam mit ihrem Bevollmächtigten/ihrer Bevollmächtigten an der Verhandlung teilnehmen.

Bevollmächtigter/Bevollmächtigte kann eine eigenberechtigte natürliche Person, eine juristische Person oder eine eingetragene Personengesellschaft sein.

Der Bevollmächtigter/die Bevollmächtigte muss mit der Sachlage vertraut sein und sich durch eine schriftliche Vollmacht ausweisen können. Die Vollmacht hat auf Namen oder Firma zu lauten.

Eine schriftliche Vollmacht ist nicht erforderlich,

  • wenn Sie sich durch eine zur berufsmäßigen Parteienvertretung befugte Person (z.B. einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin, einen Notar/eine Notarin, einen Wirtschaftstreuhänder/eine Wirtschaftstreuhänderin oder einen Ziviltechniker/eine Ziviltechnikerin) vertreten lassen,
  • wenn Ihr Bevollmächtigter/Ihre Bevollmächtigte seine/ihre Vertretungsbefugnis durch seine/ihre Bürgerkarte nachweist,
  • wenn Sie sich durch uns bekannte Angehörige (§ 36a des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 – AVG), Haushaltsangehörige, Angestellte oder durch uns bekannte Funktionäre/Funktionärinnen von Organisationen vertreten lassen und kein Zweifel an deren Vertretungsbefugnis besteht oder
  • wenn Sie gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Bevollmächtigten zu uns kommen.

Als Antragsteller/in beachten Sie bitte, dass die Verhandlung in Ihrer Abwesenheit durchgeführt oder auf Ihre Kosten vertagt werden kann, wenn Sie die Verhandlung versäumen. Wenn Sie aus wichtigen Gründen (z.B. Krankheit, Behinderung, zwingende berufliche Behinderung oder Urlaubsreise) nicht kommen können, teilen Sie uns dies sofort mit, damit wir allenfalls den Termin verschieben können.

Als sonst Beteiligter/Beteiligte beachten Sie bitte, dass Sie Ihre Parteistellung verlieren, soweit Sie nicht spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung während der Amtsstunden (Montag bis Donnerstag 8:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 8:00 bis 14:00 Uhr) bei der Behörde oder während der Verhandlung Einwendungen erheben. Außerhalb der Verhandlung schriftlich erhobene Einwendungen müssen spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung bis zum Ende der Amtsstunden bei uns eingelangt sein.

Außer in der Verhandlung können mündliche Einwendungen bis zum Tag vor der mündlichen Verhandlung während der Parteienverkehrszeiten (Dienstag 8:00 bis 12:00Uhr) beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wasserrecht und Schifffahrt, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 8, Zimmer 8.510 erhoben werden.

In die Projektunterlagen können Sie bei uns ebenfalls während der Parteienverkehrszeiten einsehen.

Wenn Sie jedoch durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, rechtzeitig Einwendungen zu erheben und Sie kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft, können Sie binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses, das Sie an der Erhebung von Einwendungen gehindert hat, jedoch spätestens bis zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung der Sache, bei uns Einwendungen erheben. Diese Einwendungen gelten dann als rechtzeitig erhoben. Bitte beachten Sie, dass eine längere Ortsabwesenheit kein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis darstellt.

Rechtsgrundlage: §§ 40 bis 42 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 – AVG

Ihr Kontakt zum Thema Wasserrecht

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wasserrecht und Schifffahrt
Landhausplatz 1, Haus 8
3109 St. Pölten
E-Mail: post.wa1@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14369
Fax: 02742/9005-14040 
Letzte Änderung dieser Seite: 22.11.2017
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