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30.08.2017 | 11:48

Vorsorgepreis: Einreichungen ab 1. September möglich

LH Mikl-Leitner: „Prävention in den Mittelpunkt stellen“

Vorsorgepreis 2018 – Einreichungen sind bis 22. Oktober möglich. Im Bild Karl-Heinz Feldhoff (Jurymitglied und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg, Deutschland), Vera Russwurm, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Ludwig Schleritzko (von links nach rechts).
Vorsorgepreis 2018 – Einreichungen sind bis 22. Oktober möglich. Im Bild Karl-Heinz Feldhoff (Jurymitglied und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg, Deutschland), Vera Russwurm, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Ludwig Schleritzko (von links nach rechts).© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Der Vorsorgepreis der Initiative „Tut gut!“ holt die kreativsten, nachhaltigsten und innovativsten Vorsorgeprojekte aus ganz Österreich vor den Vorhang. Kommendes Jahr wird der Vorsorgepreis zum mittlerweile siebenten Mal verliehen, seit 2008 wurden mehr als 1.600 Projekte aus ganz Österreich eingereicht und 54 Projekte mit dem Preis ausgezeichnet. Über den „Vorsorgepreis 2018“ informierten heute, Mittwoch, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Ludwig Schleritzko, Medizinerin und Moderatorin Vera Russwurm und Karl-Heinz Feldhoff, Jurymitglied sowie Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg in Deutschland.

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[MIKL-LEITNER]

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Und um dem Rechnung zu tragen, haben wir in Niederösterreich bereits im Jahr 2008 die Initiative „Tut Gut“ ins Leben gerufen und vor allem auch den Vorsorgepreis ins Leben gerufen. Eine Initiative, wo wir vor allem motivieren wollen, gesünder zu leben, die Prävention in den Mittelpunkt zu stellen und hier einen Beitrag mit der Initiative „Tut gut“ leisten wollen, damit die Leute mehr Bewusstsein entwickeln, gesünder zu leben, gesünder zu werden und damit auch den Alltag besser bestreiten zu können. Und diese Bandbreite der Initiative reicht eben von der Stärkung des Gesundheitsbewusstseins bis hin zu den Initiativen direkt vor Ort in unseren Gemeinden, in unseren Betrieben und vor allem auch natürlich in unseren Institutionen wie Kindergarten und Schule.“

 [SCHLERITZKO]

„Kommen wir zu den Details: Die Einreichungen sind ab 1. September möglich bis 22. Oktober, zu finden unter www.vorsorgepreis.at und es gibt drei Kategorien mit jeweils einem niederösterreichischen und einem österreichischen Projekt, und die angesprochenen drei Kategorien sind Betriebe, Bildungseinrichtungen und Gemeinden und Städte. Und es gibt einen Sonderpreis für Europäische Regionen.“

 [RUSSWURM]

„Und das ist das Tolle, finde ich an diesem Preis – der, und das hat glaub ich noch niemand gesagt – der nämlich auch tatsächlich gewachsen ist im Laufe dieser Jahre. Dieser mittlerweile doch fast schon 10 Jahre. es gibt immer mehr Bewerbungen und heuer eben erstmals auch in europäischen Regionen. Das heißt, es ist ein Erfolg, es gibt wirklich Nachahmer, die auch das was sie gesehen haben, aufgreifen und tun.“

 [MIKL-LEITNER]

„Das heißt, jeden Euro, den wir in Präventionsprojekte investieren, ist ein gut investierter Euro. Aufgrund einer Studie der Donauuniversität wissen wir, dass jeder Euro, den wir in die Prävention investieren, vier Euro an Gesundheitskosten spart. Das ist eine Relation, die sich sehen lassen kann, wo es uns darum geht, vor allem verstärkt in die Prävention zu setzen, zum einen um mehr Lebensqualität für die Menschen zu erreichen und zum anderen um hier auch im Gesundheitssystem Kosten zu sparen.“


Mit der Initiative „Tut gut“ und dem Vorsorgepreis wolle man dazu motivieren, „gesünder zu leben und die Prävention in den Mittelpunkt zu stellen“, sagte die Landeshauptfrau im Zuge der Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten. Die Bandbreite der Initiative reiche dabei von der Stärkung des Gesundheitsbewusstseins bis hin zu Initiativen direkt vor Ort in den Gemeinden, Betrieben, Schulen und Kindergärten.

Auch seitens der Politik habe man die große Verantwortung, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, betonte sie: „Wir tun in Niederösterreich sehr viel dafür, etwa durch unser flächendeckendes Netz an Landeskliniken, durch unsere Landespflegeheime oder auch die mobilen Dienste.“

Durch die Präventionsinitiativen spare man auch Kosten, so Mikl-Leitner: „Jeder Euro, den wir in Präventionsprojekte investieren, ist ein gut investierter Euro. Denn jeder Euro, den wir in die Prävention investieren, spart vier Euro an Gesundheitskosten.“

Der Vorsorgepreis als eine „ganz wichtige und zentrale Initiative“ werde heuer erstmals auch über Niederösterreich und Österreich hinaus ausgeweitet, informierte die Landeshauptfrau über die Einbeziehung der „Euregio Maas-Rhein“.

Die Projekte des Vorsorgepreises hätten „Vorbildwirkung“ und „wirken somit auch nachhaltig“, meinte Landesrat Schleritzko in seiner Stellungnahme. Einreichungen seien ab 1. September bis zum 22. Oktober unter www.vorsorgepreis.at möglich, die Bewertung der Projekte erfolge durch eine hochkarätige Jury aus nationalen und internationalen Experten, informierte er. „Ziel des Vorsorgepreises ist die Stärkung des Bewusstseins für die eigenen Gesundheit, aber wir wollen dadurch auch beispielhafte Projekte vor den Vorhang bitten und die Vorsorgeaktivitäten in ganz Österreich vorantreiben“, so Schleritzko.

Der Preis sei im Laufe der Jahre gewachsen, sagte Vera Russwurm, die das Projekt seit Jahren persönlich unterstützt. Es gebe viele Nachahmer, „die das, was sie gesehen haben, aufgreifen“, so die bekannte Moderatorin, die auch die Bedeutung der Gesundheitsvorsorge für die Kinder hervorhob: „Je früher wir anfangen die Kinder zu motivieren, umso besser.“ Ein besonderes Kriterium sei auch die Nachhaltigkeit, betonte sie.

Durch die Kooperation mit Niederösterreich habe man bereits sehr viele Erfahrungen sammeln können, sagte Karl-Heinz Feldhoff. Durch die Zusammenarbeit wolle man „in Europa deutlich machen: Wir bringen es zwar alleine hin, aber wir sind besser, wenn wir es gemeinsam machen.“ Schulen, Kindergärten, Gemeinden, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und Betriebe können ab 1. September bis 22. Oktober 2017 unter www.vorsorgepreis.at Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention für den Vorsorgepreis 2018 einreichen. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: Bildungseinrichtungen, Gemeinden/Städte und Betriebe. In jeder Kategorie werden zwei Gewinner (österreich- und niederösterreichweit) von der Jury ausgewählt. Pro Kategorie ist der Preis mit 3.000 Euro dotiert.

Der „Vorsorgepreis europäischer Regionen“ wird von einer internationalen Jury aus allen drei Kategorien gewählt und ist mit 5.000 Euro dotiert. Jedes Siegerprojekt erhält außerdem eine aus Bronze gegossene Trophäe, die die Göttin der Gesundheit „Hygieia“ symbolisiert.

Die Jury besteht aus Expertinnen und Experten aus den Gebieten Medizin, Bewegung, Ernährung, Psychologie und Gesundheitsmanagement. Sie bewertet die Projekte nach den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit, Innovation/Kreativität, Anzahl der Teilnehmer und Modellcharakter/Übertragbarkeit.

Nähere Informationen: Initiative „Tut gut!“, Thomas Klemm, Telefon 0676/858 72 34 200, e-mail: thomas.klemm@noetutgut.at.

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Karl-Heinz Feldhoff (Jurymitglied und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg, Deutschland), Vera Russwurm, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko mit der Siegertrophäe, die die Göttin der Gesundheit „Hygieia“ symbolisiert.
Karl-Heinz Feldhoff (Jurymitglied und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg, Deutschland), Vera Russwurm, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko mit der Siegertrophäe, die die Göttin der Gesundheit „Hygieia“ symbolisiert.© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Karl-Heinz Feldhoff (Jurymitglied und Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg, Deutschland), Vera Russwurm, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko mit der Siegertrophäe, die die Göttin der Gesundheit „Hygieia“ symbolisiert.

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