Eierkennzeichnung

Seit dem 1.1.2004 dürfen für den Frischkonsum nur noch Eier der Klasse A vermarktet werden.
Eier der Klasse B bzw. Eier 2. Qualität dürfen nur noch an zugelassene Lebensmittelindustriebetriebe und keinesfalls in den Handel abgegeben werden.

Eikennzeichnung
    

Qualitätsmerkmale für Eier der Güteklasse A

  • Schale und Kutikula: normal, sauber, unverletzt;
  • Luftkammer: Höhe nicht über 6 mm, unbeweglich;
  • Eiklar: klar, durchsichtig, von gallertartiger Konsistenz, frei von fremden Einlagerungen jeder Art;
  • Dotter: beim Durchleuchten nur schattenhaft, ohne deutliche Umrisslinie sichtbar, beim Drehen des Eies nicht wesentlich von der zentralen Lage abweichend, frei von fremden Ein- oder Auflagerungen jeder Art;
  • Keim: nicht sichtbar entwickelt;
  • Geruch: frei von Fremdgeruch.

Eier dürfen weder vor noch nach der Sortierung gewaschen oder anderweitig gereinigt werden. Sie dürfen weder haltbar gemacht noch in Räumen oder Anlagen mit einer künstlich unter +5° C gehaltenen Temperatur gekühlt werden (Ausnahme: während der Beförderung und in Verkaufsräumen des Einzelhandels).

Sie haben die erforderlichen Mindestkriterien bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums zu erfüllen, wobei das Mindesthaltbarkeitsdatum auf höchstens 28 Tage nach dem Legedatum festzusetzen ist.

Eier, die der Klasse A nicht oder nicht mehr entsprechen, sind als Klasse B einzustufenund dürfen nur an zugelassene Unternehmer der Nahrungsmittelindustrie und Nicht-Nahrungsmittelindustrie abgegeben werden. 

Luftkammer Ei


Kennzeichnung der Eier

Jedes einzelne Ei muss mit einer Kenn-Nummer versehen (gestempelt) sein. Diese Kenn-Nummer enthält einen Code für das Haltungssystem, einen Code des Mitgliedsstaates und eine Nummer für die Identifizierung des Erzeugerbetriebes.
Einzige Ausnahme: Direkte Abgabe vom Erzeuger an Letztverbraucher (Abhofverkauf)

Die Haltungssyteme werden wie folgt gekennzeichnet:

0 - ökologische Erzeugung
1 - Freilandhaltung
2 - Bodenhaltung
3 - Käfighaltung

Code des Mitgliedsstaates: AT - Österreich 

 

Identifizierung des Erzeugerbetriebes

Die Identifizierung des Erzeugerbetriebes erfolgt in Österreich mit der landwirtschaftlichen statistischen Betriebsnummer (LFBIS).

Folgende Angaben muss die Kennzeichnung verpflichtend enthalten:

  • Name u. Anschrift des Betriebes, der Eier verpackt oder diese veranlasst hat
  • Kennnummer der Packstelle
  • Güteklasse
  • Gewichtsklasse
  • Zahl der verpackten Eier
  • MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum)
  • Verbraucherhinweis (Bei Kühlschranktemperatur aufbewahren - nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums durcherhitzen)
  • Art der Legehennenhaltung(Erklärung des Erzeugercodes)

 

Folgende Angaben können freiwillig angeführt werden:

  • Angabe des Legedatums
  • Angabe der Legehennenfütterung
  • Angabe des Ursprungs der Eier (Im Falle von Eiern aus ausgestalteten Käfigen die Angabe „ausgestalteter Käfig")

Wird das Legedatum angegeben, ist es auf die Eier aufzustempeln. Die Angabe der Legehennenfütterung und die Angabe des Ursprungs der Eier kann auf der Verpackung erfolgen. Werden freiwillige Angaben gemacht, so müssen diese Angaben auch der Realität entsprechen.

 
weiterführende Links

Ihre Kontaktstelle des Landes für Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelkontrolle

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelkontrolle (LF5)
Landhausplatz 1, Haus 12 3109 St. Pölten
E-Mail: post.lf5@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13437
Fax: 02742/9005-12801
Letzte Änderung dieser Seite: 9.3.2017
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung