23.10.2017 | 15:48

Tipps für die Heizsaison

LH-Stv. Pernkopf: Heizen mit Öl und Gas wird wieder teurer

Im Bild von links nach rechts: LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller
Im Bild von links nach rechts: LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller© NLK ReinbergerDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Energieexpertinnen und Experten der Energie- und Umweltagentur NÖ haben die zu erwartenden Energiekosten für die kommende Heizsaison unter die Lupe genommen. Die Energiepreise von Öl und Gas sind wieder gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr wird man diese Saison mit einer Gasheizung in unserem Beispielhaus um 280 Euro mehr zahlen.

Für den Energiepreisvergleich wurden die Energiekosten eines 25 Jahre alten durchschnittlichen Einfamilienhauses berechnet. Die Energiekosten der betrachteten erneuerbaren Heizsysteme wie Erdwärmepumpe, Pelletheizungen und Scheitholzheizungen sind wesentlich geringer als die der fossilen Heizsysteme. Verglichen mit einer Öl- bzw. Gasheizung wird man diese Saison mit einer Holzheizung um die 500 Euro weniger, mit einer Erdwärmepumpe sogar nur die Hälfte zahlen. Wer seine Heizung mit Scheitholz betreibt oder eine Erd-Wärmepumpe besitzt, heizt am günstigsten. „Fossile Energieträger haben beim direkten Brennstoffkostenvergleich keine Chance. Dieser Trend bestätigt einmal mehr unser Bemühen und unsere Arbeit für die Energiewende“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Wie sich die Energiepreise in Zukunft entwickeln, lässt sich nicht vorhersagen. Vor hohen Preisen kann man sich jedenfalls durch eine gut gedämmte Gebäudehülle schützen. „Gerade in unsanierten Altbauten besteht sehr hohes Einsparpotenzial, eine Einsparung von 50 Prozent der Heizkosten ist keine Seltenheit. Auch der Wohnkomfort steigt durch die Dämmmaßnahmen stark an“, weiß Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Ein neuer und effizienter Heizkessel kann sich auszahlen, in den letzten Jahren hat sich bei der Heizkesseltechnik viel getan. Wenn der Kessel 15 Jahre oder älter ist, sollte über einen Tausch nachgedacht werden. Bis zu 20 Prozent Einsparung sind so möglich. Der „HeizungsCheck“ der Energieberatung NÖ verrät, ob der Heizkessel getauscht werden soll und wo man noch wertvolle Energie einsparen kann.

Der Klima- und Energiefonds des Bundes unterstützt den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Heizungsanlagen und fördert die Errichtung von Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräten sowie Pelletkaminöfen in privaten Haushalten. Für eine Förderung eingereicht werden kann noch bis 30. November 2017 nach einer einmaligen Registrierung auf www.holzheizungen.klimafonds.gv.at.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005–12704, E-Mail lhstv.pernkopf@noel.gv.at, bzw. Energie- und Umweltagentur NÖ, Michael Strasser, Telefon 0664/823 84 74, E-Mail michael.strasser@enu.at, www.enu.at.

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