08.03.2018 | 12:46

Programmpräsentation des Donaufestivals 2018

LR Bohuslav: Symbol für Niederösterreichs Weltoffenheit

Landesrätin Petra Bohuslav und der künstlerische Leiter Thomas Edlinger bei der Präsentation des Programms des Donaufestivals 2018.
Landesrätin Petra Bohuslav und der künstlerische Leiter Thomas Edlinger bei der Präsentation des Programms des Donaufestivals 2018.© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Donaufestival habe sich im Kulturland Niederösterreich toll positioniert, sagte Landesrätin Petra Bohuslav am heutigen Donnerstag im Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien, wo das Programm des diesjährigen Donaufestivals präsentiert wurde, das vom 27. April bis 6. Mai unter dem Motto „endlose Gegenwart“ über die Bühne gehen wird.

„Das Donaufestival steht für innovative Zugänge zu unterschiedlichen Themen und für den Mut, weit abseits des Mainstream an und über die Grenzen zu gehen. Solcherart ist es ein Symbol für die Weltoffenheit Niederösterreichs“, betonte die Landesrätin und hob hervor, dass das Donaufestival ein junges, kritisches und internationales Publikum nach Krems bringe. „Als Tourismus-Landesrätin freuen mich die Künstler und Besucher aus der ganzen Welt. Die touristische Wertschöpfung ist hier eine ganz besondere und zeigt das hervorragende Miteinander von Kultur und Tourismus in Niederösterreich“, meinte Bohuslav.

Thomas Edlinger, der künstlerische Leiter, machte das Festivalmotto an Begriffen wie „Disaster-Management“, „nie schlafende Computernetzwerke“, „gefräßige Gegenwart des Internet“, „Nanosekunden in Online-Trading“ und „medialisierte Präsenzeffekte auf der Bühne“ fest und unterstrich, dass die Musik beim Donaufestival kein Genre privilegiere: Den Soundtrack zum Donaufestival 2018 liefern u. a. die in der Postpunk-Szene Kairos sozialisierte Sängerin Nadah El Shazly, James Holden & The Animal Spirits mit kosmischer Jazzmusik, Laurel Halo mit Broken Beats und Hi-Tech-Pop, Haley Fohr alias Circuit des Yeux, Amnesia Scanner mit verdichteten, zersplitterten, verfremdeten und beschleunigten Soundpartikeln sowie Mhysa mit Sci-Fi-R'n'B. Für den letzten Tag des Festivals versprach Edlinger ein über acht Stunden gehendes „Dröhnen, Wogen und Wiegen fast ohne Ende“ mit sieben Acts unter dem Titel „As Waves Go by“.

Für den Bereich Performance nannte die neue Kuratorin Astrid Peterle u. a. „Church of Ignorance“ von Liquid Loft in der Dominikanerkirche mit einem babylonischen Sprachgewirr entlegener europäischer Dialekte, die Multimediainstallation „Premise Place“ von Ryan Trecartin in der Kunsthalle Krems, „Trophée“ von Rudi van der Merwe im Schlosspark Grafenegg, „Medusa Bionic Rise“, ein Trainingscamp für den neuen Menschen inklusive Designerdrogen, „When Everything Is Human…“ der Gruppe Wild Vlees zur Auflösung der Identität, das aus den Münchner Kammerspielen übernommene Stück „Re’Search Wait’s“ und Barbis Ruders „Channeling #likemetoo“ auf der Suche nach der most likeable Performance.

Dazu gibt es begleitende Talks etwa mit Simon Reynolds, bildende Kunst mit John Gerrard, Filme im Kino im Kesselhaus, eine vom Kunstraum NOE initiierte Aktion „Haben Sie auch keine Zeit für die Freizeit?“ etc.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten bei der NÖ Festival und Kino GmbH. unter 02732/90 80 33, e-mail office@donaufestival.at und www.donaufestival.at.

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