04.05.2017 | 16:06

Programm des Viertelfestivals NÖ - Weinviertel 2017 im Mai

Eröffnung durch Landeshauptfrau Mikl-Leitner am 5. Mai

Nach der Eröffnung des Viertelfestivals NÖ – Weinviertel 2017 durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner morgen, Freitag, 5. Mai, im MAMUZ Museum Mistelbach sowie dem anschließenden Projekt „Völkerball“, einem großen interkulturellen Fest der Vielfalt mit Musik, Gesang, Tanz und Kulinarik, stehen bis 6. August insgesamt 66 Projekt auf dem unter dem Motto „Metamorphose“ stehenden Viertelfestival-Programm.

So handelt bereits am ersten Festival-Wochenende die multimediale Kammeroper „Blutdurst“ von Martin Genahl in Stockerau von der Begegnung eines Menschen mit einem Werwolf (6. Mai), erzählt das Theaterstück „Führerbunker. Berlin, April 1945“ im Erlebniskeller Retz von den letzten zehn Tagen Adolf Hitlers (bis 3. Juni) und präsentiert „Steinbeißer“, ein Theaterstück für Kinder ab zwei Jahren, in Mistelbach die Abenteuer eines Erdelfs (7. Mai). Am 6. Mai starten auch in Kirchberg am Wagram das Projekt „Öffnungszeit. Ein Gefängnis wird Kulturraum“ und in Wolkersdorf „colourfulADVENTURE. wird bunt“ zur Nutzung leerstehender Geschäftslokale.

Ab 11. Mai ist „Der Baggerfahrer. Mankells Bagger gräbt im Weinviertel" in Gänserndorf unterwegs, am 12. Mai erzählt „Requiem“ in Gaubitsch von der Vergänglichkeit des Seins. Am 12. Mai bringt auch das Konzert „PHOEN extended“ in Ziersdorf Musik aus dem Weinviertel zu Gehör, am 13. Mai feiert man in Wolkersdorf unter dem Motto „Meiner Seel', heut freut mich mein Leben“ ein Fest für Ludwig Anzengruber. In Herrnbaumgarten bearbeitet die intermediale Literaturgruppe Wortwerft am 13. Mai unter dem Titel „Friedls Keller“ das Thema Grenzöffnung, im alten Treibhaus in Röschitz starten am 13. Mai mit „TH17“ inszenierte Metamorphosen.

In Mistelbach bildet „Das Glashaus“ ab 13. Mai eine skulpturale Intervention, in Oberschoderlee ist ab 14. Mai die Landschaftsinstallation „Der Wind trägt alle Fragen… Was uns bewegt!“ zu sehen. Mit „Meins! Audiovisuelle Metamorphose“ kann man sich ab 18. Mai in Wolkersdorf auf eine Stadtführung mit Audioguide begeben, „Spuren. Leben und Veränderung“ präsentiert ab 19. Mai in Kleinhadersdorf Kunst im öffentlichen Raum. In Niedersulz erforscht das Projekt „Grenzen und Warenaustausch im Wandel“ am 20. Mai den Warenaustausch und das Einkaufsverhalten in Grenzdörfern entlang der March im 19. und 20. Jahrhundert. Mit der Geschichte der Grenzregion bei Hollabrunn und Znaim wiederum beschäftigt sich die Ausstellung „Drent & Herent. Zum Leben an der Grenze“ ab 20. Mai in Hollabrunn.

In Groß-Schweinbarth soll der leerstehende Meierhof ab 24. Mai durch das „Café Swinwart“ wiederbelebt werden, in Stockerau erinnert „Der Sturm lässt seine Flügel sinken“ ab 25. Mai an Nikolaus Lenau. In Gänserndorf ermöglichen verschiedene Konzerte und Theateraufführungen am 27. Mai eine künstlerische „Umbaupause“, in Merkersdorf führt die Wanderung „Grenze im Fluss“ erstmals am 27. Mai vom Ende der Welt zur Mitte der Natur, in Wolkersdorf schließlich bietet ein „Hochstand“ ab 27. Mai die Illusion von Sicherheit.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim Viertelfestival NÖ unter 02572/342 34, e-mail viertelfestival@kulturvernetzung.at und http://www.viertelfestival-noe.at/.

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