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12.01.2018 | 08:52

Preisverleihung des Projektwettbewerbs der Dorf- und Stadterneuerung 2017

LH Mikl-Leitner: Großes Vorbild für das Miteinander in Niederösterreich

Preisverleihung des Projektwettbewerbs der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2017 im Landtagssaal in St. Pölten: Im Bild Maria Forstner, Julia Büringer und Bürgermeister Werner Krammer aus Waidhofen an der Ybbs, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (v.l.n.r.)
Preisverleihung des Projektwettbewerbs der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2017 im Landtagssaal in St. Pölten: Im Bild Maria Forstner, Julia Büringer und Bürgermeister Werner Krammer aus Waidhofen an der Ybbs, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (v.l.n.r.)© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Die niederösterreichische Dorf- und Stadterneuerung ist eine Erfolgsgeschichte. Der Projektwettbewerb, der die schönsten Projekte auszeichnet, ist auch eine gute Gelegenheit, die tausenden Ehrenamtlichen hinter diesen Projekten vor den Vorhang zu holen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Donnerstag im Zuge der Preisverleihung des Projektwettbewerbs der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2017 im Landtagssaal in St. Pölten. „Allen, die das Gestalten selbst in die Hand nehmen und zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen, wollen wir für ihr Schaffen in den Dörfern und Städten ein großes Dankeschön sagen. Sie alle sind ein großes Vorbild für das Miteinander in Niederösterreich“, unterstrich die Landeshauptfrau.

In Bezug auf die Herausforderungen der Regionalentwicklung meinte Mikl-Leitner: „Auf die Herausforderungen müssen wir die richtigen Antworten geben, die Kraft zur Umsetzung kommt dabei vielfach direkt aus den Gemeinden. Aber auch seitens des Landes investieren wir weiter verstärkt in den ländlichen Raum“. An konkreten Maßnahmen nannte sie dabei insbesondere den Ausbau von Straße und Schiene, die Breitbandoffensive als neue Lebensader und die Initiative „Landarzt Niederösterreich“.

Unter den richtungsweisenden Themen in den nächsten Jahren nannte die Landeshauptfrau abschließend das Thema Arbeit an erster Stelle: „Der größte Wunsch der Bevölkerung ist die wichtigste Aufgabe der Politik. Unsere Wirtschaftsdaten belegen, dass wir in einer guten Ausgangslage sind. Trotzdem müssen wir aber immer am Ball bleiben, um diese große gemeinsame Herausforderung zu bewältigen“.

Eingereicht zum Projektwettbewerb 2017 wurden in Summe 68 Projekte, eine Jury ermittelte daraus nach den Kriterien Originalität, Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit 26 Finalisten, die in vier Kategorien insgesamt neun Sieger stellen. In der Kategorie Dorf- und Stadtökonomie ging der Sieg in der Größenordnung Ort/Dorf an den Tourismusverein Mitterbach und die Gemeinde Mitterbach am Erlaufsee für das DorfResort Mitterbach, gefolgt vom Dorferneuerungsverein Frankenfels mit der Laubenbachmühle und der Marktgemeinde Hernstein für das Hernsteiner Dorfkastl. In der Größenordnung Stadt/Gemeinde siegte die Gemeinde Reingers mit dem Projekt Hanfdorf, gefolgt von der Marktgemeinde Steinakirchen am Forst mit dem Erlauftaler Regionalmarkt und der Gemeinde Rohrbach an der Gölsen mit ihrer Trachtenlinie. Unter den Kleinregionen ging die Kleinregion ASTEG mit der Wirtekooperation „Heimat der Waldviertler Knödel“ als Sieger hervor, dahinter belegte die Region Wagram mit ihrer Regionszeitung „Neuland“ den zweiten und mit dem regionalen Heurigenkalender den dritten Platz.

Die Kategorie Zentrumsentwicklung dominierten der Dorferneuerungsverein Markt Piesting mit dem „Museum in der Auslage“ (Ort/Dorf) und die Marktgemeinde Krumbach mit dem „Treffpunkt G’wölb“ (Stadt/Gemeinde). Den zweiten Platz teilen sich die Gemeinde Mitterbach am Erlaufsee mit ihrer Dorfzentrumsentwicklung (Ort/Dorf) und die Marktgemeinde Martinsberg mit ihrem Martinssaal (Stadt/Gemeinde), den dritten die Gemeinde Heldenberg mit dem Dorfplatz Glaubendorf (Ort/Dorf) und die Stadtgemeinde Purkersdorf mit der Attraktivierung des Hauptplatzes (Stadt/Gemeinde).

In der Kategorie Soziale Dorferneuerung ging der erste Platz in der Größenordnung Ort/Dorf an die Gemeinde Gnadendorf für die Hausbesetzung „Eichenbrunn vorm Haus“, gefolgt von der Gemeinde Raxendorf für die barrierefreie Gestaltung des Musteraussichtspunktes Braunegg und der Marktgemeinde Waldegg für ihren Generationenspielplatz. Die Größenordnung Stadt/Gemeinde gewann das Netzwerk Michelhausen mit ihrem gleichnamigen Projekt, dahinter belegte die Marktgemeinde Sulz im Weinviertel mit den „Kissing Points“ den zweiten und die Marktgemeinde Langau mit ihrer Kinderstube den dritten Platz. Beste Kleinregion in dieser Kategorie wurde die ARGE Senioren Mobil mit dem Projekt „MahlZeit – SeniorenMobil“, gefolgt von der Kleinregion WIR – Wienerwald Initiativ Region mit ihrer sonderpädagogischen Ferienbetreuung und der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal für ihre Suchtprävention.

In der Kategorie Ganzheitlichkeit schließlich, den „Besten der Besten“, gewann die Stadtgemeinde Waidhofen an der Ybbs vor dem Zukunftsraum Thayaland. Der Sieger dieser Kategorie vertritt Niederösterreich beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2018, an dem insgesamt 38 europäische Regionen teilnehmen.

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Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2017: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Maria Forstner mit der Abordnung aus Waidhofen an der Ybbs, Sieger in der Kategorie Ganzheitlichkeit und damit Vertreter Niederösterreichs beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2018
Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2017: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Maria Forstner mit der Abordnung aus Waidhofen an der Ybbs, Sieger in der Kategorie Ganzheitlichkeit und damit Vertreter Niederösterreichs beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2018© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung 2017: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Maria Forstner mit der Abordnung aus Waidhofen an der Ybbs, Sieger in der Kategorie Ganzheitlichkeit und damit Vertreter Niederösterreichs beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2018

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