31.07.2017 | 11:28

Niederösterreich bleibt bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik auf Erfolgskurs

LR Schwarz: Aktuelles EU-Förderprogramm bereits gut genutzt

Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin Margit Göll, Landesrätin Barbara Schwarz und Botschafter Alexander Grubmayr von der Österreichischen Botschaft Prag mit Kindern des Landeskindergartens Gmünd im Rahmen des Erfolgsprojektes der Sprachenoffensive (v.l.n.r.)
Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin Margit Göll, Landesrätin Barbara Schwarz und Botschafter Alexander Grubmayr von der Österreichischen Botschaft Prag mit Kindern des Landeskindergartens Gmünd im Rahmen des Erfolgsprojektes der Sprachenoffensive (v.l.n.r.)© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Niederösterreich und seinem Nachbarstaat Tschechien ist seit vielen Jahren ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine positive Regionalentwicklung in der Grenzregion. Das aktuelle EU-Förderprogramm INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik 2014-2020 ist dabei ein guter Hilfsmotor, durch den für Projekte mit niederösterreichischer Beteiligung bereits 9 Millionen Euro an EU-Fördermitteln genehmigt worden sind. Dazu EU-Landesrätin Barbara Schwarz: „Über das Programm INTERREG V-A Österreich-Tschechien sind -insgesamt gesehen bereits 40 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel genehmigt. Da wir fast an der Programmhalbzeit stehen, ist das ein sehr zufriedenstellender Wert. Für niederösterreichische Projektträger und Projektpartner konnten bereits fast 20 Projekte genehmigt werden, für die Brüssel eine Förderquote von 85 Prozent in Aussicht gestellt hat. So sind immerhin auch schon 9 Millionen Euro an Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung genehmigt.“

Aufbauend auf Kooperationserfolge vorangegangener Programmperioden setzt Niederösterreich in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit tschechischen Nachbarregionen deutliche Schwerpunkte, die sich von Bildungsinitiativen über Gesundheitskooperationen, Tourismus, Naturschutz und Verwaltungskooperationen bis hin zur Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung spannen. Landesrätin Schwarz: „Wir sind einerseits stolz darauf, dass wir beispielsweise eine einzigartige Sprachenoffensive weiterführen können, in deren Rahmen die Sprache der Nachbarregion vor allem für Kinder und Jugendliche zur selbstverständlichen Zweitsprache wird. Dies wirkt sich letztlich auch auf berufliche Qualifikationen aus. Ebenso erfreulich ist die grenzüberschreitende Gesundheitskooperation, die langfristig eine unbürokratische, effiziente Versorgung unterstützen wird. Über diese Programmschienen wird auch der Mehrwert der europäischen Idee für uns und die nächste Generation deutlich wahrnehmbar.“

Vor allem bei Kooperationen im Bereich Forschung und Entwicklung sind die Mittel im INTERREG V-A-Programm Österreich-Tschechien bereits zu 100 Prozent gebunden. Zukünftige Antragsteller werden daher besonders in jenen Bereichen gesucht, wo noch mehr Mittel offen sind: in der grenzüberschreitenden Bildung, bei Verwaltungskooperationen, für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Unternehmen oder für „Ökoinnovationen“ bestehen noch sehr gute Chancen, sich mit passenden Projekten zu positionieren. Die aktuelle Einreichfrist endet Anfang November 2017.

Niederösterreich hat es seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union verstanden, sich in vielerlei Hinsicht als starker Partner in Europa zu positionieren und die bereitgestellten Fördergelder möglichst vollständig zu nutzen. Ausgehend von der Idee des vereinten Europa und in dem Bewusstsein, dass Regionalentwicklung nicht an der Staatsgrenze endet, kommt dabei den grenzübergreifenden EU-Programmen eine wichtige Rolle zu. Am Förderprogramm INTERREG V-A AT-CZ 2014-2020 sind neben Niederösterreich auch Oberösterreich, Wien und drei tschechische Regionen beteiligt. Insgesamt stehen ca.115 Millionen Euro als gesamtes Programmvolumen bzw. 97,8 Millionen Euro an EU-Mitteln bereit. Bisher wurden 39 Millionen Euro für Projekte genehmigt, das entspricht einem Umsetzungsstand von 40 Prozent.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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