Tierleid vermeiden - Augen auf beim Hundekauf

Durch Mitleidskäufe aus zweifelhaften Massenzuchten und das Freikaufen von Hunden aus sogenannten Tötungsstationen unserer östlichen Nachbarländer wird die Produktion angekurbelt und damit weiteres Tierleid erzeugt.

Immer wieder werden Welpen aus zweifelhaften Quellen angeboten. So können Dauerinserate in Zeitungen mit Welpen mehrerer Hunderassen ein Hinweis auf Tiere aus unkontrollierten, tierschutzwidrigen Massenzuchten aus unseren östlichen Nachbarländern sein. Diese Hunde weisen häufig massive gesundheitliche Beeinträchtigungen und auch Verhaltensstörungen auf. Sie werden nach Österreich geschmuggelt, haben keinerlei gültige Dokumente, sind nicht geimpft und nicht gechippt und oft viel zu früh von der Mutter getrennt worden.

 

Doch auch diverse Rettungsaktionen vermeintlicher Tierschützer, die mittlerweile in großem Ausmaß auch in Niederösterreich betrieben werden, schaden den Tieren. Hunde werden in organisierter Form aus sogenannten „Tötungsstationen" unserer östlichen Nachbarländer zu uns geholt und an Tierfreunde vermittelt. Was aus uneigennütziger Tierliebe begann, hat leider einen tragischen Kreislauf in Gang gesetzt. Vorwiegend sind es ungarische/slowakische entlaufene oder streunende Hunde, die in „Tötungsstationen" in diesen Ländern kommen und dort, sofern sich ihre Besitzer nicht in angemessener Zeit melden, getötet werden. Mit Rettungsaktionen (durch Freikauf der Tiere) holen österreichische „Tierschützer" solche Hunde nach Österreich. Das hat mittlerweile jedoch dazu geführt, dass nahe solcher „Tötungsstationen" Hunde bewusst gezüchtet werden, um sie dann an diese verkaufen zu können.

 

Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf die Situation in Niederösterreich. Die vielen überzähligen Hunde, die bei uns nicht an private Plätze vermittelt werden können, werden vorerst in irgendwelchen Zwingern zwischengeparkt, oft auch völlig ungeeigneten Haltern zur Pflege überlassen, oder einfach ausgesetzt. Diese Hunde landen letztendlich in den niederösterreichischen Tierheimen. Sie sind jedoch aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme und Verhaltensstörungen nicht oder nur schwer vermittelbar.

 

Der Kauf eines Hundes sollte daher niemals unüberlegt geschehen, denn mit einem Hund erwerben Sie einen treuen Freund und ein Familienmitglied für viele Jahre. Wertvolle Informationen, Tipps und nützliche Adressen rund um die Anschaffung eines Hundes finden Sie im Folder des Bundesministeriums für Gesundheit, den Sie kostenlos anfordern können.

 

 


Ihre Kontaktstelle des Landes für das Streunerkatzen - Kastrationsprojekt

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Naturschutz
Landhausplatz 1, Haus 16

3109 St. Pölten

E-Mail: post.ru5@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-15237
Fax: 02742/9005-15220

Letzte Änderung dieser Seite: 19.5.2017
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