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11.11.2017 | 08:51

Leobendorfer Jungwein wurde auf den Namen „Farbenspiel“ getauft

LH Mikl-Leitner: „Der Wein ist Teil unserer Identität“

Weintaufe in Leobendorf: Weinbauvereins-Obmann Karl Glatt, Vizeweinkönigin Melanie Moser, Pfarrer Annistus Sonde Njoku, Bürgermeisterin Magdalena Batoha, Landeshauptfrau und Patin Johanna Mikl-Leitner und Josef Glatt (v.l.n.r.)
Weintaufe in Leobendorf: Weinbauvereins-Obmann Karl Glatt, Vizeweinkönigin Melanie Moser, Pfarrer Annistus Sonde Njoku, Bürgermeisterin Magdalena Batoha, Landeshauptfrau und Patin Johanna Mikl-Leitner und Josef Glatt (v.l.n.r.)© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Grunerhof in Leobendorf fand am gestrigen Freitag-Abend die Weintaufe des Weinbauvereins Leobendorf statt, eine Veranstaltung im Rahmen des Leobendorfer Kulturherbstes, bei der auch die Jungweine 2017 verkostet wurden. Dem Taufwein, einem Grünen Veltliner des Weingutes von Weinbauvereins-Obmann Karl Glatt gab Landeshauptfrau und Patin Johanna Mikl-Leitner den Namen „Farbenspiel“.

Der Wein habe in Niederösterreich „einen unglaublich hohen und bedeutenden Stellenwert“, betonte Landeshauptfrau Mikl-Leitner, dass der Wein „Lebensader für uns alle“ sei. „Der Wein ist Teil unserer Identität“, führte Mikl-Leitner aus, dass der Wein nicht nur ein handwerkliches Produkt sei, sondern für Tradition und Identität des Landes stehe. „Der Wein steht für unsere Werte“, sagte die Landeshauptfrau, dass hinter dem Wein harte Arbeit stecke. Die Winzer hätten nie die Bodenhaftung verloren und sie schafften es immer wieder „Tradition mit Innovation zu verbinden“. „Der Wein ist zu einem wichtigen Teil unserer Wirtschaft geworden“, betonte Mikl-Leitner, dass der Wein ein wichtiger Botschafter und Visitenkarte für Niederösterreich sei.

„Der Wein ist ein wichtiger Lebensbegleiter“, hielt die Landeshauptfrau fest, dass dieser Teil des gesellschaftlichen Lebens sei. So trinke man etwa gerne ein Achterl Wein, wenn man gemütlich zusammensitze, der Wein sei ein Begleiter zu einem guten Essen und auch, wenn man etwas feiere. „Wein verbindet“, so Mikl-Leitner, die auch die Bedeutung der Heurigen hervorhob: „Der Heurige ist etwas einzigartiges, er ist eine Trademark unserer Region und ein touristischer Magnet.“

Grußworte sprachen auch Bürgermeisterin Magdalena Batoha und Vizeweinkönigin Melanie Moser. Josef Glatt stellte den Jahrgang 2017 vor und informierte über das abgelaufene Jahr, das für den Wein „sehr turbulent verlaufen“ sei: mit einem der kältesten Jänner der letzten Jahre, dem wärmsten März seit Temperaturaufzeichnungen, einen Temperaturdämpfer im April und Hitzeperioden im Sommer. Während der gesamten Erntezeit habe man gesunde Trauben einbringen können, die Jungweine hätten „Potenzial für die Zukunft“, so Glatt. Pfarrer Annistus Sonde Njoku nahm die Segnung des Taufweins vor und Ernst Zant führte durch die Veranstaltung, die musikalisch von Kreuzensteiner Blech umrahmt wurde.

Nähere Informationen: www.leobendorf.at

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