02.08.2020 | 13:30

LH Mikl-Leitner zum blau-gelben Investitionspaket für den Gesundheits- und Pflegebereich

„Investieren Rekordsumme von 1,3 Milliarden Euro“


© NLK

Von Generation zu Generation, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wurde die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich immer wieder verbessert. Um für neue Aufgaben gerüstet zu sein, hat die Landesregierung ein wegweisendes Investitionspaket für den Gesundheits- und Pflegebereich erstellt. Dieses sei die „Antwort auf den demographischen Wandel und den technologischen Fortschritt“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dazu am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“. Dabei sei es ihr wichtig, alle Erfahrungen aus der Covid19-Krise in dieses Investitionspaket einfließen zu lassen.

„Von 2020 bis 2030 werden wir die Rekordsumme von 1,3 Milliarden Euro investieren“, damit wolle man „einerseits die Qualität und Sicherheit weiter steigern, und andererseits den niederösterreichischen Landsleuten die beste Gesundheitsversorgung – von der Geburt bis ins hohe Alter – zur Verfügung stellen“, so Mikl-Leitner. Dabei orientiere man sich an vier Grundprinzipien: „sicher“, „modern“, „regional“ und „finanziell gut ausgestattet“.

„Laut Untersuchungen brauchen wir bis zum Jahr 2030 in etwa 2.000 zusätzliche Pflegebetten“, führte Mikl-Leitner aus, dass daher knapp 400 dieser Pflegebetten sofort und weitere 1.600 bis ins Jahr 2030 umgesetzt werden. Im Kliniken-Bereich investiere man in allen Regionen: „von den Generalsanierungen über den Ausbau bis hin zum Neubau“. Als Beispiel hob die Landeshauptfrau den Standort Wiener Neustadt hervor, wo der größte Kliniken-Neubau in ganz Mitteleuropa entsteht. „Für den gesamten Gesundheits- und Pflegebereich braucht es aber auch bestens ausgebildetes Personal“, daher investiere man auch in diesem Bereich in ein „wirkliches Meilenstein-Projekt“: Der Bildungscampus in Mauer bei Amstetten werde sicher „zum Vorzeigeprojekt weit über unsere Grenzen hinaus“.

„Die Landesgesundheitsagentur ist zuständig für die beste Versorgung und Pflege in Niederösterreich“, sagte Vorstand Helmut Krenn, dass das mit dem 1,3 Milliarden Euro-Paket bis 2030 gesichert sei. Speziell in der Covid19-Krise hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „ganz tolle Leistungen“ erbringen können, sodass „wir sowohl in den Kliniken und auch in den Pflege- und Betreuungszentren beste Versorgung garantierten konnten“, betonte Krenn.

Während der Covid19-Krise habe sich gezeigt, dass die Gründung der Landesgesundheitsagentur „ein guter, wichtiger und richtiger Schritt“ gewesen sei, führte die Landeshauptfrau aus, dass die gemeinsame Planung von Gesundheit und Pflege unter einem Dach erlaube, „schnell“ und „flexibel“ zu sein. Die Struktur sei „einzigartig in Europa“ und habe sich „innerhalb kürzester Zeit bewährt“, betonte Mikl-Leitner, dass diese schon jetzt „Vorbild für viele andere Regionen“ geworden sei.

Zum Abschluss bedankte sich die Landeshauptfrau bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Kliniken, Pflegeheimen und sonstigen Institutionen, die „Großartiges“ leisten“ und appellierte, auch im Sommer nicht auf das Virus zu vergessen: „Passen Sie auf auf sich, halten Sie Abstand und tragen Sie eine Maske – dort, wo es erforderlich ist.“

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