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25.11.2017 | 09:15

LH Mikl-Leitner überreichte die ersten „Lower Austrians Abroad Awards“

„Wichtige Botschafter Niederösterreichs“

 
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Im Bild von links nach rechts: Der Geschäftsführer der IMC FH Krems Karl Ennsfellner, Rektorin Eva Werner, Christian Maurer, der den Preis stellvertretend für die Preisträgerin Doris Carson entgegen nahm, Preisträger Martin Nowak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Präsident Thomas Henzinger.
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<br /> Im Bild von links nach rechts: Der Geschäftsführer der IMC FH Krems Karl Ennsfellner, Rektorin Eva Werner, Christian Maurer, der den Preis stellvertretend für die Preisträgerin Doris Carson entgegen nahm, Preisträger Martin Nowak, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Präsident Thomas Henzinger. <br /> © NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Zum ersten Mal haben gestern, Freitag, das Land Niederösterreich und die IMC Fachhochschule Krems die „Lower Austrians Abroad Awards“ vergeben, und zwar in zwei Kategorien: in der Kategorie „Life`s Work Award“ und in der Kategorie „Talent Award“. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden aufgrund ihres beruflichen Erfolges und ihrer Verbundenheit mit Niederösterreich ausgezeichnet. Heuer wurden Personen angesprochen, die im Bereich Wissenschaft tätig sind. Die Auszeichnungen wurden durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Zuge einer Galaveranstaltung im Palais Niederösterreich in Wien überreicht. Der „Talent Award“ ging an Doris Carson, der „Life´s Work Award“ an Martin Nowak.

Die Auslands-Niederösterreicher, die aus Ländern von Brasilien bis China zu dieser Veranstaltung angereist waren, seien „wichtige Botschafter Niederösterreichs in der Welt“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit der Moderatorin des Abends, Barbara Stöckl. Die Auslands-Niederösterreicher seien auch „wichtige Ansprechpartner und Türöffner für uns im Ausland“, dankte die Landeshauptfrau den Auslands-Niederösterreichern für ihre Verbundenheit mit ihrem Heimatland.

Die Bereiche Internationalität und Wissenschaft haben für Niederösterreich eine ganz besondere Bedeutung, betonte Mikl-Leitner. In den vergangenen Jahren habe sich hier „unglaublich viel getan“, verwies sie auf die Wissenschaftsachse und auf Beispiele wie MedAustron, die IMC Fachhochschule Krems und das IST Austria in Klosterneuburg. Ein wichtiges Ziel sei es auch, den Kindern und Jugendlichen die Forschung näher zu bringen, etwa durch Initiativen wie die Forschungswochen oder die „Science School“.

Die Laudatio auf den Gewinner des „Life´s Work Award“ hielt Präsident Thomas Henzinger vom IST Austria in Klosterneuburg. Der Preisträger, Martin Nowak, ist in Klosterneuburg aufgewachsen, studierte Mathematik und arbeitet als „interdisziplinärer Wissenschaftler par excellence“, wie es Henzinger formulierte, nach Aufenthalten in Oxford und Princeton in Harvard. In seinen Worten dankte Nowak für „diese ganz große Auszeichnung“, er sei zwar seit vielen Jahren im Ausland tätig, er fühle jedoch, „dass ich mich dort ganz besonderes für Österreich einsetzen kann“.

Die Laudatio auf die Gewinnerin des „Talent Award“ hielt Rektorin Eva Werner von der IMC Fachhochschule Krems. Die Preisträgerin Doris Carson ist gebürtige Steirerin, studierte in Krems und ging nach dem Studium u. a. nach Australien, um dort Tourismusforschung zu betreiben. Derzeit arbeitet sie in Schweden. In einer Videobotschaft aus dem Outback von Australien, wo sie derzeit an einem Forschungsprojekt beteiligt ist, bedankte sie sich für die Auszeichnung und auch bei ihrer „Alma Mater“, der IMC Fachhochschule Krems. Für die in Australien befindliche Doris Carson nahm Christian Maurer von der IMC FH Krems den Preis entgegen.

Die Internationalität spiele in der IMC Fachhochschule Krems eine ganz besondere Rolle, sagte deren Geschäftsführer Karl Ennsfellner im Zuge der Veranstaltung und verwies auf die zahlreichen Studenten aus vielen unterschiedlichen Nationen, aber auch auf die Partneruniversitäten auf der ganzen Welt. Simon Ortner von der Geschäftsstelle für Auslands-Niederösterreicher des Landes Niederösterreich betonte, mit dem erstmals verliehenen Award wolle man „besondere Persönlichkeiten vor den Vorhang holen“ und auch die Bedeutung der Wissenschaft für das Land Niederösterreich hervorheben.

Die Trophäe, die den Preisträgern überreicht wurde, wurde durch den Künstler Michael Kos gestaltet. Der Festakt wurde durch ein Ensemble des Jugendsinfonieorchesters Niederösterreich musikalisch umrahmt.

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