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05.09.2017 | 13:17

LH Mikl-Leitner: „Neugierig machen auf Wissenschaft und Forschung“

Forschungscomic und Forschungsfest: NÖ setzt Akzente in der Vermittlungsarbeit

Informierten über Initiativen im Bereich von Wissenschaft und Forschung, im Bild von links nach rechts: Gabriele Weigelhofer (WasserCluster Lunz), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wolfgang Neubauer (Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie)
Informierten über Initiativen im Bereich von Wissenschaft und Forschung, im Bild von links nach rechts: Gabriele Weigelhofer (WasserCluster Lunz), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wolfgang Neubauer (Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie)© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Von einem „klaren Bekenntnis zu Wissenschaft und Forschung“ sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Dienstag, im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten. Gemeinsam mit Gabriele Weigelhofer vom WasserCluster Lunz und Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie informierte sie über die neuesten Initiativen und Projekte im Bereich von Forschung und Wissenschaft in Niederösterreich.

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[MIKL-LEITNER]

Forschung und Wissenschaft kosten selbstverständlich Geld. Wir wissen aber, dass jeder Cent und jeder Euro ein gut investierter Euro oder ein gut investierter Cent ist, deswegen investieren wir jährlich an die 100 Millionen Euro in den Forschungsbereich, das heißt wir liegen im Vergleich zu den anderen Bundesländern auf Platz 2, nur Wien ist vor uns und wir sind gleich auf Platz 2. Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir wollen natürlich weiterhin in den Forschungsbereich investieren und wichtig ist mir vor allem Wissenschaft, Forschung in der Gesellschaft, in der Bevölkerung zu verankern. Das heißt, wir werden hier vor allem starke Akzente in der Vermittlungsarbeit legen.  Das heißt unser aller Aufgabe ist es, Forschung auf einen einfachen Nenner zu bringen, auf einfache Art und Weise zu erklären, was ist Forschung, welche Bedeutung hat Forschung für uns, um eben den Forschungsbereich auch für jeden zugänglich zu machen, damit die Bevölkerung weiß: Wissenschaft ist nicht fern unserer Lebenswelt sondern ist Bestandteil, wichtiger Bestandteil unserer Lebenswelt und vor allem wichtige Grundlage auch für die Zukunft.

 [WEIGELHOFER]

Wir arbeiten seit Anbeginn bei der „science fair“ mit. Hier machen Schulen ihre Projekte in Unterstützung mit uns und das wird dann in Grafenegg bei einer großen Veranstaltung präsentiert; unsere Partnerschule, das BRG Waidhofen, hat dieses Jahr den 1. Preis gewonnen und darauf bin ich sehr stolz. Ich freu mich sehr, sie haben ein wunderbares Projekt über Neophyten, also eingewanderte Pflanzen, gemacht.

 [NEUBAUER]

Dieser neue Schwerpunkt, der jetzt hier gesetzt wird, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist wirklich ein großer Schritt vorwärts. Es ist ganz, ganz wichtig, dass Bewusstsein zu stärken, für vor allem die Jugend, dass Forschung und Wissenschaft eine der wesentlichen Perspektiven für die weitere Entwicklung Österreichs, aber auch Europas ist.

 [MIKL-LEITNER]

Ja meine sehr verehrten Damen und Herren, wir haben uns hier ein ganz großes Ziel gesetzt, nämlich Forschung und Wissenschaft den Schülerinnen und Schülern, vor allem der Jugend, näher zu bringen. Die genannten Beispiele haben gezeigt, dass wir hier auf einem guten Weg sind. Wir wollen aber natürlich noch besser werden und wollen hier noch mehr an Initiativen setzen und uns ist es vor allem auch wichtig, dass wir die jungen Menschen neugierig machen, dass sie einen tollen Zugang zu Wissenschaft und Forschung bekommen, dass hier vor allem Hürden abgebaut werden können und Wissenschaft und Forschung eine Selbstverständlichkeit wird, dass das ein fixer Bestandteil unseres Lebens ist.


Auch in Zukunft werde das Land Niederösterreich einen Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung legen, weil man überzeugt sei, „dass Investitionen in Wissenschaft und Forschung wichtig und notwendig für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“ seien, so Mikl-Leitner. Das Land Niederösterreich investiere jährlich rund 100 Millionen Euro in den Forschungsbereich und liege damit auf Platz 2 im Vergleich der Bundesländer, sagte die Landeshauptfrau.

Ein besonderes Anliegen sei ihr auch die Vermittlungsarbeit, auf die man einen starken Akzent setzen wolle, betonte sie weiters: „Wir wollen erklären, was Forschung ist und welche Bedeutung Forschung für uns hat.“ Dabei habe man „schon einiges auf den Weg gebracht“, verwies die Landeshauptfrau u. a. auf die erfolgreiche Aktion „science fair“, die Forschung und Wissenschaft an die Schulen bringe.

Es sei ein großes Ziel, „Forschung und Wissenschaft den Schülerinnen und Schülern noch näher zu bringen“, so Mikl-Leitner: „Wir wollen junge Menschen neugierig machen“. Zu diesem Zweck wurde nun ein Wissenschaftscomic mit dem Titel „Wir forschen – eine Entdeckungsreise für die ganze Familie“ gestaltet. Anhand einer „Comic-Familie“ wird dabei durch die verschiedenen Institutionen und Veranstaltungen in Niederösterreich geführt. Die Landeshauptfrau: „Wir wollen damit unsere Kinder und Jugendlichen durch die Welt der Wissenschaft führen.“ Der Comic soll „zeigen, wass sich im Bereich von Wissenschaft und Forschung in Niederösterreich tut“ und „die ganze Familie auf Wissenschaft und Forschung neugierig machen“, betonte sie.

Bei den Forschungswochen Niederösterreich laden über 90 Forschungsstationen zum Experimentieren ein, und bei Forschungsfest am 15. September im Palais Niederösterreich gibt es direkt vor Ort Erlebnisstationen wie z. B. einen virtuellen Flug über die prähistorische Landschaft von Stonehenge, informierte die Landeshauptfrau über weitere Initiativen.

„Öffentlichkeitsarbeit ist für uns ganz wichtig“, denn man wolle zeigen, „was wir tun, wie wir es tun und was dabei herauskommt“, sagte Gabriele Weigelhofer vom WasserCluster Lunz. Der WasserCluster halte daher auch engen Kontakt zu den Schulen, stelle zahlreiche Praktikanten an und betreue vorwissenschaftliche Arbeiten. Mit einem „Tag der offenen Tür“ werde heuer das zehnjährige Jubiläum des WasserClusters gefeiert, kündigte sie an.

„Es ist ganz wichtig, das Bewusstsein zu stärken, dass Forschung und Wissenschaft eine der wesentlichen Perspektiven für die Weiterentwicklung Österreichs und Europas sind“, meinte Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann-Institut. Besondere Bedeutung habe dabei die Neugier: „Die Neugier, die uns Forscher antreibt, und die Neugier, die die Kinder antreibt.“

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Pressekonferenz zu Wissenschaft und Forschung, im Bild von links nach rechts: Wolfgang Neubauer (Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie),  Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Gabriele Weigelhofer (WasserCluster Lunz)
Pressekonferenz zu Wissenschaft und Forschung, im Bild von links nach rechts: Wolfgang Neubauer (Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Gabriele Weigelhofer (WasserCluster Lunz)© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Pressekonferenz zu Wissenschaft und Forschung, im Bild von links nach rechts: Wolfgang Neubauer (Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Gabriele Weigelhofer (WasserCluster Lunz)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Wir wollen junge Menschen neugierig machen.“
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Wir wollen junge Menschen neugierig machen.“© NLK FilzwieserDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Wir wollen junge Menschen neugierig machen.“

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