Kunst im öffentlichen Raum - Aktivitäten

Veranstaltungen im Bereich Kunst im öffentlichen Raum  

Ausstellungseröffnung „Karawanen“ 

Sujet "KARAWANEN" Ines Doujak
© Ines Doujak

Eröffnung der Ausstellung "KARAWANEN"
von Ines Doujak

Sonntag, 1. Juli 2018, 15.00 Uhr
museumORTH
Schlossplatz 1, Orth an der Donau

Kuratorin:
Hilde Fuchs – in der Reihe Alltagskultur und Gegenwartskunst

Das museumOrth steht in diesem Jahr ganz im Zeichen starker Frauenpositionen und so auch die jährliche Ausstellung in Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich: Ines Doujak ist bekannt für ihren immer wieder neu justierten kritischen-humorvollen Blick auf unsere global agierende Gesellschaft. Für die Ausstellung im museumOrth greift sie unser (global vernetztes) Konsumverhalten auf und verschränkt ihre Arbeiten mit der Sammlung des Museums. „Karawanen“ steht ganz im Zeichen der Auswirkungen, die die globalen Handelsströme und die Konsumgüterproduktion auf uns (als Profiteure) und auf jene haben, die ganz am Anfang dieser langen Kette stehen und die Last der freien Handelswege mit voller Wucht zu spüren bekommen. 

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen zum museumORTH, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 13.30 Uhr, Rückfahrt: 17 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten bis 28. Juni 2018 unter +43 (0)2742 9005 13504 oder publicart@noel.gv.at.


Eröffnung der permanenten Wandmalerei 

Sujet Wandmalerei von Ramesch Daha
© Ramesch Daha

„06. 04. 1945“ von Ramesch Daha

Samstag, 23. Juni 2018, 15.00 Uhr

Haupteingang altes Donau-Universitätsgebäude
3500 Krems an der Donau, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30

„6.4.45“ ist der schlichte Titel der über 100 Meter langen Wandmalerei von Ramesch Daha auf der Mauer der Justizanstalt Krems. Alles andere als „schlicht“ ist die Geschichte, die hinter dieser Zahl steht. Am 6. April 1945 ging ein Massenmord in Krems-Stein als eines der sogenannten „Endphasenverbrechen“ des Zweiten Weltkriegs in die Geschichte ein. Die dafür gebräuchliche Bezeichnung „Kremser Hasenjagt“ steht für die Form der erbarmungslosen Hatz, bei der die Waffen-SS, Wehrmacht und SA unter aktiver Mithilfe lokaler NS-Funktionäre hunderte, kurz zuvor aus dem Zuchthaus Stein entlassene, überwiegend politische Häftlinge sowie den Direktor und drei Gefängniswärter ermordeten.

Ramesch Daha hat Fragmente des Strafgefangenenregisters aus den Jahren 1944 und 1945 auf die Mauer des Gefängnisses mit blauer Farbe übertragen. Wie bereits der Titel der Arbeit vermittelt, verzichtet sie auf Deutung wie auf narratives Pathos, sondern setzt einem unfassbaren Verbrechen, die Faktizität einer schlichten Aufzählung entgegen, durch die das Ausmaß der menschlichen Katastrophe in vollem Umfang spürbar werden kann.   

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Krems-Stein, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt 13.30 Uhr, Rückfahrt 17.30 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten bis 21. Juni 2018 unter +43 (0) 2742 9005 13504 oder publicart@noel.gv.at


Buchpräsentation / Kunstraum Weikendorf

KIOR
© eSel.at

Einladung zur Buchpräsentation
"Kunstraum Weikendorf. Ein Projekt von Michael Kienzer"
Donnerstag, 21. Juni 2018, 19.00 Uhr

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman 
1010 Wien, Seilerstätte 7 

Es sprechen: 
  • Dr. Elisabeth Fiedler (Kunst im öffentlichen Raum Steiermark)
  • Bärbl Zechner (Kunst- und Kulturvermittlerin, Projekt "Mulitple Choice")  

2007 wurde dieser ungewöhnliche Raum für zeitgenössische Kunst nach einem Entwurf von Michael Kienzer eröffnet und seitdem jährlich mit zwei Ausstellungen bespielt. 22 Kunstschaffende – Iris Andraschek und Hubert Lobnig, Bruno Gironcoli, Anna Meyer, Hans Schabus, Werner Reiterer u.v.m. – haben sich in den 11 Jahren nicht nur mit den Spezifika des Raumes, sondern auch mit dem Ort und der ungewöhnlichen Situation auseinandergesetzt. Im Rahmen des Kunstraum Weikendorf wurde 2013 auch das Vermittlungsprojekt "Multiple Choice" von den Kunstvermittlerinnen Gabriele Stöger und Bärbl Zechner initiiert. Dieses involviert Interessierte aus der Bevölkerung. Diese agieren als Jurymitglieder und beteiligen sich aktiv an der Umsetzung der Ausstellungen und sind wichtige KommunikatorInnen innerhalb der Gemeinde.

Neben Texten von Arie Hartog, Dirck Möllmann, und Bärbl Zechner/Gabriele Stöger werden alle Ausstellungen dokumentiert und ausführlich von Margareta Sandhofer in Beziehung gesetzt.  

KünstlerInnen: Iris Andraschek/Hubert Lobnig, Jorit Aust, Karina Bruckner/Bernhard Rappolt/Markus Sulzbacher/CarlosVasconcelos/Paul Wagner, Georgia Creimer, Petra Feriancova, Bruno Gironcoli, Franz Graf/Elisabeth Grübl, Mona Hahn, Benjamin Hirte, Michael Horsky, Helmut und Johanna Kandl, Michael Kienzer, Anna Meyer, Sissa Micheli/Frenzi Rigling/Frederike Schweizer, Alois Mosbacher, Werner Reiterer, Gerwald Rockenschaub, Valentin Ruhry, Peter Sandbichler, Hans Schabus, Gisela Stiegler/Markus Wilfling und Christina Zurfluh/Bernhard Frue.  

152 Seiten, Softcover mit Klappen ISBN 978-3-903153-77-6 VERLAG FÜR MODERNE KUNST 


Kunstgespräch / Anna Jermolaewa

KIOR
© Woessner

Sonntag, 17. Juni 2018, 18.30 Uhr
Kunstraum Weikendorf
2253 Weikendorf, Rathausplatz 1 

Anna Jermolaewa hat zur Vorbereitung ihrer Präsentation im Kunstraum Weikendorf mehrmals die österreichisch-slowakische Grenze überquert und dabei festgestellt, dass es beiderseits kaum Kenntnis voneinander gibt.

In fünf Videos zeigt sie den BesucherInnen des Kunstraums ein Porträt der slowakischen Nachbarortschaft Làb und will damit Impulse für weitere gegenseitige Erkundungen geben. Die Stadt Làb präsentierte sich bei der Eröffnung mit ihrer einzigartigen Tanzgruppe - wie würde sich umgekehrt Weikendorf vorstellen? 

Anna Jermolaewa, *1970 in St. Petersburg, Russland, lebt und arbeitet in Wien. 1998 Diplom an der Universität Wien (Fakultät für Kunstgeschichte); 2002 Diplom an der Akademie der bildenden Künste, Wien (Malerei, Graphik & Neue Medien). Unter anderem hatte sie Einzelausstellungen im 21er Haus, Wien (2016), Kunsthaus Nexus, Saalfelden (2016), Zacheta National Gallery of Art, Warschau (2015), Kunsthalle Krems (2012), Salzburger Kunstverein (2012), Institute of Contemporary Art, Sofia (2011), Kunstverein Friedrichshafen (2009), Museum moderner Kunst, Passau (2004) und war an mehreren internationalen Gruppenausstellungen beteiligt, wie zum Beispiel in der Albertina, Wien (2017), Kunsthaus Graz (2017), Oi Futuro, Rio de Janeiro (2016), The 6th Moscow Biennale (2015), 2nd Kyiv Biennale (2015), Gwangju Biennale (2014), ZKM/Museum für neue Kunst, Karlsruhe (2011), National Centre for Contemporary Arts, Moskau (2009),

Herzliya Museum of Contemporary Art, Tel-Aviv (2008), Mumok, Wien (2005). 


Landpartie extra

KIOR
© Prasse

Samstag, 9. Juni 2018, 10 Uhr
St. Pölten / Herzogenburg / Gansbach / Aggsbach / Krems Stein

Auf der Landpartie EXTRA 2018 sind die TeilnehmerInnen zu einem Austausch über künstlerische Interventionen in niederösterreichischen Gemeinden eingeladen. 

Ausgangspunkt für den Dialog ist die unterschiedliche Nutzung der Plätze als Folge der jeweiligen örtlichen Besonderheit. Ein im Bus stattfindender „Platzwechsel“ stimmt zusätzlich auf literarische Weise in das Thema ein.

Den Beginn macht die Hauptstadt St. Pölten, wo mit dem Regierungsviertel und dem Kulturbezirk Plätze mit unterschiedlichen Funktionen entstanden sind. Die hier vorherrschenden Gestaltungselemente vermitteln ästhetische Signale die von Divergenz geprägt sind.  

In Herzogenburg gilt das Interesse dem Kirchenvorplatz, der 2002 von den damals noch im Team arbeitenden Architekten Gregor Eichinger und Christian Knechtl neu und geheimnisvoll angelegt wurde.

Nächste Station auf der Fahrt ist Gansbach, eine kleine Gemeinde im Dunkelsteinerwald, die mit der Biografie von Falco eng verbunden ist. Aus diesem Anlass wurde die Künstlerin Katrin Plavcak eingeladen, ein Denkmal für den Sänger zu entwerfen. Am 2. Juni wird nun der „Falcoplatz“ in Gansbach feierlich eröffnet.

Nach dem Mittagessen in Aggsbach und einem kurzen Abstecher in den Meditationsgarten der Kartause Aggsbach, Beispiel eindrucksvoller Gartenarchitektur, geht die Fahrt weiter, entlang dem rechten Donauufer nach Krems Stein.

2005 haben Iris Andraschek und Hubert Lobnig mit ihrer Gestaltung des Platzes zwischen der historischen Architektur der ehemaligen Tabakfabrik und dem transparenten Neubau der Universität von Architekt Dietmar Feichtinger eine optimale Verbindung geschaffen. Ihre Mosaik-Teppiche funktionieren nicht nur als Platzornament sondern laden auch ein zur verständigungsfördernden Kommunikation auf dem Platz. Hubert Lobnig wird über Planung und Realisierung der Arbeit vor Ort berichten.  

Konzept/Organisation/Begleitung: Bärbl Zechner 
Assistenz: Klara Krgovic 
Rückkehr nach Wien ca. 19 Uhr 30 


Eröffnung der Falco-Skulptur

KIOR

„Kommt der Komet oder kommt er zu spät“
von Katrin Plavčak
am Samstag, den 02. Juni 2018, 18.00 Uhr
in Gansbach / Dunkelsteinerwald

20.00 Uhr Konzert 
am Sportplatz in Gansbach

mit Chicken (Hari Ganglberger, Nicholas Hoffmann und Katrin Plavčak)
Otto Lechner und die „Helden von Heute“ (Georg Graf, Walid Lahrasch, Miki Libermann und Deep Singh) mit Gästen (Tini Kainrath, Josef Hader, Alex Miksch & Kadero Ray) 

Konzerteintritt: € 15

Vor zwanzig Jahren starb Johann Hölzel, besser bekannt als Falco. Seitdem läuft die Nachlassverwertung seiner Musik und der Ikone auf Hochtouren. Auch dieses Jahr gab es zahlreiche Veranstaltungen zu seinem Todestag, eine neue CD wurde veröffentlicht und in Gansbach, dem Geburts- und aktuellem Wohnort seines Vaters, wird nun ein Denkmal eröffnet. Die Künstlerin und Musikerin Katrin Plavčak geht diese schwierige Aufgabe mit Feingefühl, Humor und einem Hauch von Dekadenz an. Mehr Informationen unter … 

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Gansbach, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark.

Abfahrt: 16.15 Uhr, Rückfahrt: 22.30 Uhr
Frühere Rückfahrmöglichkeit um 19.30 Uhr nach St. Pölten, max. 16 Personen.

Um Anmeldung wird gebeten bis 30. Mai 2018 unter +43 (0)2742 9005 13504 oder publicart@noel.gv.at.


COUNTERPOINTS II Kunst im Park 2018

COUNTERPOINTS II Kunst im Park 2018
"COUNTERPOINTS II Kunst im Park 2018", Schlosspark Grafenegg, 2018© Ines Doujak

Edith Dekyndt, Ines Doujak
Klangskulptur "Harmomnemonics" Britschgi/Eberle/Reissner/Stickney  

Sonntag, 27. Mai 2018, 14.00 Uhr 
Temporäre Projekte im Schlosspark Grafenegg


Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Grafenegg, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark.

 Abfahrt: 12.30 Uhr, Rückfahrt: ca. 17.00 Uhr

 Um Anmeldung wird gebeten bis 24. Mai 2018

 unter +43 (0) 2742 9005 13504 oder publicart@noel.gv.at


Es sprechen
  • Paul Gessl - Geschäftsführer Grafenegg Kulturbetriebsges.m.b.H.
  • Cornelia Offergeld - Kuratorin
  • Josef Edlinger  - Abgeordneter zum NÖ Landtag in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner 

Museum ERLAUF ERINNERT

Museum Erlauf erinnert
© Stiftsgymnasium Melk, 2018

Samstag, 12. Mai 2018, 16.00 Uhr
3253 Erlauf, Kirchenplatz 3
http://www.erlauferinnert.at/home.php

Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung 
„Dear Ernst F. Brod, – eine Antwort“ 
ein Projekt der 6C Stiftsgymnasium Melk von Heidi Schatzl und Maria Theresia Moritz

Ausstellung

„Dear Ernst F. Brod, – eine Antwort“ 
Ein Projekt der 6C des Stiftsgymnasiums Melk 
von Heidi Schatzl und Maria Theresia Moritz in Kooperation mit den Lehrenden Angela Stadlmann, Michael Grill und Silvia Zeller. Aufbauend auf die lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen Ernst F. Brods (1901–1978), die die Künstlerin 2017 im Museum ERL AUF ERINNERT in das Wandrelief „The Examined Life / Das geprüfte Leben“ übertragen hat. 

Es sprechen

  • Franz Engelmaier, Bürgermeister Marktgemeinde Erlauf  
  • Cornelia Offergeld, Kuratorin  
  • Anton Eder, Direktor Stiftsgymnasium Melk  
  • Gerhard Karner, Zweiter Präsident des Niederösterreichischen Landtags, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leiter

Gespräch zum Buch

„Die Manuskripte des Ernst F. Brod“ 
mit Heidi Schatzl, Charlotte E. El Shabrawy und Andreas Suttner  

Musik

Roman Britschgi Quartett  

Moderation

Petra Erdmann 


Landpartie II

Landpartie 2
Anna Wickenhauser u. Henny Liebhart-Ulm "Von Eins zu Zwei", Türnitz, 2014 © Hertha Hurnaus

Samstag, 5. Mai 2018 
Kirchberg an der Pielach, Scheibbs, Purgstall, Türnitz 

Diesmal stehen künstlerische Arbeiten im Mostviertel am Programm der Landpartie zur Kunst im öffentlichen Raum. Erste Station ist Kirchberg an der Pielach, wo Josef Kaiser 14 Kreuzwegstationen als Ergänzung zur Kirchenstraße 1998 gestaltet hat.

In Scheibbs gibt es Gelegenheit nach einem kurzen Spaziergang rund um den Hauptplatz, die eindrucksvolle Skulptur von Hans Kupelwieser, die seit 2007 im Foyer des NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Scheibbs Platz gefunden hat, zu besichtigen.

Nach dem Mittagessen in St. Georgen an der Leys geht die Fahrt weiter, vorbei an der Skulptur von Robert Kabas, die seit 1995 inmitten landwirtschaftlich genutzer Fläche bei Purgstall situiert ist. Ein kurzer Abstecher zum "Schneiderhäusl" in Oberndorf an der Melk, verspricht Einblick in eine bemerkenswerte Kulturinitiative, die 2013 in diesr Region von der freischaffenden Künstlerin und Kinderbuchillustratorin Renate Habinger initiiert wurde. 

Auf der Fahrt nach Türnitz geht die Route ein kurzes Stück entlang der Via Sacra. Seit 2014 ergänzen die zeitgemäßen Einhausungen für ein barockes Muschelbecken und für ein historisches Geißelungsrelief, entstanden in Zusammenarbeit von Architektin Anna Wickenhauser und Architekturhistorikerin Henny Liebhart-Ulm, das Ensemble rund um die braocke Kapelle Maria Siebenbrünn auf dem ältesten Pilgerweg Österreichs.  

Den Abschluss der Mostviertler Kunstbegegnung bildet das Skulpturenensemble "Rosae" von dem blugarischen Künstler Lazar Lyutakov, das seit Herbst 2017 die Spazierwege des kleinen Gartens des NÖ Pflege- und Betreuungszentrums Türnitz markiert.  

Konzept/Organisation/Begleitung: Bärbl Zechner Assistenz: Klara Krgovic 


Eröffnung der Ausstellung "Zwei linke Füße"

Anna Jermolaewa
Anna Jermolaewa "Zwei linke Füße", Kunstraum Weikendorf, 2018© Anna Jermolaewa

von Anna Jermolaewa
Samstag, 28. April 2018, 16 Uhr
Kunstraum Weikendorf, Rathausplatz 1, 2253 Weikendorf 

Die Ortschaften Weikendorf und Láb sind beide rund 10 km von der österreichisch-slowakischen Grenze entfernt. Es gibt kaum Kenntnis voneinander. Einer-seits durch die Sprachbarriere, andererseits weil die einzige Verbindung zwischen den beiden Ländern bei diesem Grenzabschnitt eine kleine Fähre ist, die den Grenzfluss March/Morava überquert. Anna Jermolaewa möchte diesen Zustand nachhaltig verändern und gibt es einen besseren Weg Menschen zusammen-zubringen als mit Tanzen? 

Diese Ausstellung wurde im Rahmen von „Multiple Choice" unter Mitwirkung des Juryteams mit Ingrid Axmann, Catherine Denk, Robert Hanel, Susanna Hirschböck, Brigitte Kasper-Ager, Ulrike Kastan, Johannes Naimer, Katharina Neuner, Angelika Pozarek, Karin Schmidt, Silke Vollenhofer-Zimmel, Anneliese Windisch, Ernst Wagendristel und Christine Zimmermann sowie Bewohner_innen der Gemeinden Weikendorf und Láb (Slowakei) den Kunst- und Kulturvermittlerinnen Gabriele Stöger und Bärbl Zechner vorbereitet und realisiert.

Es sprechen:
  • Johann Zimmermann, Bürgermeister
  • Christian Egger, Künstler, Musiker
  • René Lobner, Abgeordneter zum NÖ Landtag in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner  
Performance:
  • FS Lábjan
  •  Volkstanzgruppe aus Láb (Slowakei)

Standort Geodaten: 4 8.3 4 4 082, 16.767024  


Landpartie I

Landpartie 1
transparadiso "Aufforderung zur unaufgeforderten freiwilligen Intersprachlichkeit", Pottenhofen, 2016© Wolfgang Woessner

Samstag, 14. April 2018
Weikendorf, Hohenau an der March, Pottenhofen, Lanzendorf

Erste Station ist die temporäre Rauminstallation von Gerwald Rockenschaub für den Kunstraum Weikendorf. Nachdem Weikendorf durch die zweimal jährlich wechselnden Präsentationen aktueller Kunst im Laufe der Jahre ein oft besuchter Ort auf der Landpartie ist, gibt es diesmal auch Zeit für einen geführten Spaziergang durch den Ort.  

Nach dem Mittagessen in Oberwaiden geht die Fahrt weiter nach Hohenau an der March. Ein skulpturales Zeichen von den Architekten kirpicsenko I klose am Ortsrand von Hohenau verweist auf die exponierte Lage des Ortes im Dreiländereck und den EU-Beitritt der Slowakei und Tschechien 2004. 

Eine Konstante auf allen Landpartien 2018 ist die Auseinandersetzung mit dem Dorfplatz als zentralen Ort. Eine erste Möglichkeit zu einem Dialog ergibt sich in Pottenhofen, im nördlichsten Teil des Weinviertels. Ein Jahr nach der Gestaltung des Hauptplatzes von transparadiso berichtet der Bürgermeister ob und wie sich der Platz im dörflichen Alltag als gesellschaftlicher Treffpunkt für die BewohnerInnen bewährt hat. 

Gegen Ende der Fahrt eröffnet sich auf einem Hügel über Lanzendorf vom Horizontalturm aus ein weiter Rundblick über die Weinviertler Landschaft. Der Künstler Ingo Vetter hat mit seiner permanenten Installation einen spektakulären Aussichtsplatz geschaffen. Mit der Verwendung eines Rohres einer ehemaligen Windkraftanlage verweist er, ergänzt durch Fotocollagen von Magdalena Frey, auch auf die Veränderung der traditionellen Landschaft durch technologische Eingriffe.  

Konzept/Organisation/Begleitung: Bärbl Zechner

Assistenz: Klara Krgovic

Rückkehr nach Wien ca. 19 Uhr


 
Ausführliche Informationen zu Landpartien, Projekten, KünstlerInnen sowie allen Eröffnungsterminen finden Sie unter http://www.publicart.at/de/home/.

Informationen zu den Jahren 2017 bis 2008 finden Sie Downloadbereich.

weiterführende Links
Downloads

Ihre Kontaktstelle des Landes für Kunst im öffentlichen Raum

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 2 3109 St. Pölten E-Mail: publicart@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13203
Fax: 02742/9005 - 13910   
Letzte Änderung dieser Seite: 13.6.2018
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