Feuerzeuge

Feuerzeuge müssen eine Kindersicherung aufweisen

Am 11. März 2008 ist die Feuerzeugverordnungs-Novelle 2007 in Kraft getreten.

  •  Verboten ist das In-Verkehr-Bringen jeglicher Feuerzeuge in einer Aufmachung, die  für Kinder besonders attraktiv ist „Feuerzeuge mit Unterhaltungseffekt" - etwa in Form von Modellautos oder mit Cartoon-Figuren etc.).
  • Verboten ist das In-Verkehr-Bringen von Billig-Feuerzeugen ohne Kindersicherung.

Diese Verordnung wurde erlassen, da Kinder immer wieder Unfälle/Brände mit Feuerzeugen verursachen, die pro Jahr für bis zu 40 Todesfälle in der EU verantwortlich sind. Nach internationaler Erfahrung sinkt die Zahl der entsprechenden Unfälle durch die Kindersicherung um mehr als 50%.

Die Kindersicherung wirkt bei Kleinkindern bis etwa vier oder fünf Jahren - ältere Kinder können die Kindersicherung problemlos bedienen. Aber auch bei Kleinkindern ist sie kein hundertprozentiger Schutz - Feuerzeuge müssen weiterhin außerhalb der Reichweite von Kindern verwahrt werden.

Es gibt eine Reihe von Kindersicherungen am Markt:

  • bei Reibrädern ist es meist eine Lasche, die über das Rad gelegt wird; sechseckiges Rad;
  • bei Piezo-Feuerzeugen kann es ein Extra-Schalter sein, der vor dem Zünden gedrückt werden muss;
  • auch eine starke Feder (hoher Kraftaufwand) ist bei Piezo-Feuerzeugen eine gängige Lösung.
  • u.a.m.

„Höherwertige Feuerzeuge" brauchen keine Kindersicherung.  „Höherwertige Feuerzeuge" (reparierbar, nachfüllbar, für eine Lebensdauer von  mehr als fünf Jahren konzipiert) werden von den BesitzerInnen besser verwahrt  und machen überdies nur einen verschwindend geringen Marktanteil aus.

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