Schwedische Krisenmanager zu Gast in Tulln

Freiwilligenwesen sorgte für Diskussion

30 hochrangige Vertreter aus dem Bereich der schwedischen Katastrophenschutzbehörden und wichtiger Infrastrukturbetreiber (Eisenbahn, Telekom) besuchen aktuell einen Studienlehrgang an der nationalen Verteidigungsakademie in Stockholm.

Im Rahmen dieses Lehrganges müssen die Studierenden fremde Länder bereisen und deren Krisenmanagementstrukturen bzw. die zivil-militärische Zusammenarbeit zu evaluieren.

Der diesjährige Lehrgang hatte sich Österreich und Ungarn als Ziel genommen. Am 31. März waren die 30 „StudentInnen" in der Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz zu Gast, um sich über das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement im Bundesland Niederösterreich zu informieren. Weitere Ziele waren das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement des Bundes (SKKM im BM.I) und die Landesverteidigungsakademie in Wien.

Die Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz konnte durch Fachvorträge von Major Gerald Führer (Milkdo NÖ) und DI Stefan Kreuzer die intensive Vernetzung der Behörden und Organisationen darstellen. Eine Führung am Gelände der Feuerwehrschule und ein Besuch in der Landeswarnzentrale rundeten den Besuch ab. Größtes Interesse galt dem Freiwilligenwesen in Österreich. Vor allem die hohe Bereitschaft der freiwilligen Leistung am Nächsten und die problemlose Rekrutierung von Freiwilligen fand höchste Beachtung.



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