02.06.2017 | 10:45

Juni-Programm des Viertelfestivals NÖ – Weinviertel 2017

Von der Spurensuche auf einem jüdischen Friedhof bis zum Theater am Bahnhof

66 Projekte, darunter 16 Schulprojekte, werden beim Viertelfestival NÖ — Weinviertel 2017 unter dem Motto „Metamorphose“ seit 6. Mai und noch bis 6. August im Weinviertel umgesetzt. Als äußerst reichhaltig präsentiert sich dabei das Programm des Monats Juni:

Am 4. Juni startet Patrizia Mantler-Stockingers „Spurensuche auf dem Jüdischen Friedhof“, ein geführter Spaziergang durch den alten jüdischen Friedhof Hollabrunns. Am 4. Juni präsentieren auch Musiker aus der Region in der Loamgrui von Unterstinkenbrunn „Vier Klänge im Einklang. Vielklang in der Loamgrui“. Ebenfalls am 4. Juni spielen in Sitzendorf an der Schmida unter dem Motto „Tanz mit Hut! Von Boogie bis Electroswing“ Tanzmusikensembles der 1950er-Jahre gemeinsam mit jungen Musikern auf.

Bühne frei heißt es ab 9. Juni drei Tage lang in Großmugl beim Weinviertler Wienerliedfestival „gestan heit murgn“ mit den Malat Schrammln, den Wiener Concert Schrammln, dem Kollegium Kalksburg, den Strottern, Wiener Blond und Vodoo Jürgens. Beim Abschlussfest von „Hausbesetzung“ am 11. Juni erfährt man Wissenswertes über die Vergangenheit von Eichenbrunn und die Zukunft des Dorfes. Am 11. Juni wird auch mit „Jüdisches im Weinviertel. Klezmer, Geschichte und Geschichten“ das jüdische Leben in Poysdorf vorgestellt.

Mit ihrer Ausstellung „Wandel mit MUltiSensueller EffektKUnst“ baut Sandra Altmann u. a. mit Brailleschrift, Geräuschen, Leucht- und UV-Effekten ab 14. Juni in Bisamberg gesellschaftliche Brücken zu blinden und sehbehinderten Menschen. Bei „Elektrumtata“ werden ab 14. Juni in Hollabrunn und Poysdorf blasmusikalische Tradition und zeitgenössische E-Musik miteinander verknüpft. Am 15. Juni wird in Herrnbaumgarten die Kunstinstallation „Schleimpilz-Orakel“ eröffnet.

Das „K&K-Brückenfest“ auf Schloss Jedenspeigen an der March bietet am 17. Juni eine österreichisch-slowakische Begegnungsplattform inklusive Ausstellungen, Kunst-Installationen, Musik, Tanz und kulinarischen Spezialitäten. Unter dem Titel „Unser Boden - wir leben davon“ befasst man sich am 17. Juni in Schrattenthal einen Tag lang intensiv mit dem Klimawandel und den Folgen für Landwirtschaft und Böden. Eine Ausstellung, Lesungen und Musik umfasst das Projekt „KNUST oder die Macht der Bachstuben. Die hohe Kunst des Scheiterns“ ab 17. Juni in Herrnbaumgarten.

In der Ausstellung „Geschäftszeiten“ wird ab 23. Juni in Retz eine Sammlung persönlicher Eindrücke und gefundener Restposten aus der Welt der zunehmend rarer werdenden Nahversorger präsentiert. „Brot.Salz.Wein. Auf gute Nachbarschaft!" nennt das SOG.Theater sein Erzähltheaterprojekt am 24. Juni in Hagenbrunn. Ab 24. Juni befasst sich auch „Wort.Wind.Bild“ in Ernstbrunn mit der Metamorphose von Landschaft durch Kunstwerke im Spannungsfeld von Windkraft, Landschaft und Kultur.

In der Kellergasse in Schrick treffen sich am 25. Juni Musiker aus Niederösterreich, Tschechien und der Slowakei zum „Z'aum spüiln“. Am 27. Juni präsentiert „Radost ist Freude“ in Brno Kunst, die aus dem Herzen kommt, von beiden Seiten der österreichisch-tschechischen Grenze. Ab 29. Juni schließlich wird im aufgelassenen Bahnhof von Pulkau Harold Pinters Stück „Die Heimkehr“ gespielt.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm beim Viertelfestival NÖ unter 02572/342 34, e-mail viertelfestival@kulturvernetzung.at und www.viertelfestival-noe.at

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