06.12.2017 | 11:41

Jahresergebnis des NÖ Generationenfonds 2016/2017

LR Schleritzko: Performance zeigt, dass Geld gut investiert wurde

Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko, flankiert von den beiden Fibeg-Geschäftsführern Mag. Robert Piller (links) und Mag. Johannes Kern (rechts) präsentierte in St. Pölten das Jahresergebnis des NÖ Generationenfonds.
Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko, flankiert von den beiden Fibeg-Geschäftsführern Mag. Robert Piller (links) und Mag. Johannes Kern (rechts) präsentierte in St. Pölten das Jahresergebnis des NÖ Generationenfonds.© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In seiner Funktion als Finanzlandesrat präsentierte Ludwig Schleritzko am heutigen Mittwoch in St. Pölten erstmals das Jahresergebnis des NÖ Generationenfonds. „Die Performance vom 1. November 2016 bis zum 31. Oktober 2017 zeigt, dass das Geld gut investiert wurde. Alle Anstrengungen haben sich gelohnt und als richtig erwiesen“, betonte der Landesrat und hob hervor, dass ihm ein offenes und transparentes Vorgehen ein besonderes Anliegen sei. Dementsprechend seien die aktuellen Zahlen auch bereits an alle Landtagsklubs übermittelt worden.

Ziel des Generationenfonds sei es, führte Schleritzko weiter aus, den Kapitalstock von 2,5 Milliarden Euro nominell langfristig zu erhalten und die erwirtschafteten Beträge in das Budget einfließen zu lassen, wo sie ausschließlich sozialen Maßnahmen zugutekämen. „Die Performance 2016/2017 liegt bei + 5,4 Prozent, das ergibt einen Veranlagungsertrag von 130,2 Millionen Euro nach Kosten. Alle Vorgaben des Landtages wurden zu 100 Prozent eingehalten“, erläuterte der Landesrat.

Mag. Johannes Kern, Geschäftsführer der Fibeg, präzisierte den Stand der Veranlagung mit 2,5749 Milliarden und jenen der Auszahlungen an das Land mit 3,057 Milliarden Euro. In Bezug auf einen längerfristigen Zeithorizont von fünf Jahren ergebe das 441,5 Millionen Euro nach Kosten, eine Wertsteigerung von 18,3 Prozent sowie eine Durchschnittsperformance von 3,4 Prozent pro Jahr: „Hinsichtlich der Ertragsziele des Landtages von 2,05 bis 3,05 Prozent im Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegen wir damit deutlich besser als diese Vorgaben.“

Beim Risikoverhältnis spreche die Volatilität im Durchschnitt dieser 60 Monate von 2,4 Prozent für ein extrem niedriges Risiko, unter Einbeziehung der Überrendite von 3,35 Prozent ergebe das eine Sharp Ratio von 1,39, hielt Kern fest und unterstrich: „Im internationalen Vergleich liegt Niederösterreich damit in allen Zeiträumen deutlich im ersten Quartil, der Veranlagungsprozess funktioniert sehr gut.“

Nähere Informationen beim Büro LR Schleritzko unter 0676/812-13546, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, und e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at bzw. www.fibeg.at.

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