01.02.2017 | 00:11

Mikl-Leitner/Fakler: Extremtemperaturen setzten im Jänner auch dem Arbeitsmarkt zu

579.000 Beschäftigte, 6.057 offene Stellen im Jänner 2017

Mit 579.000 Beschäftigten im Jänner 2017 verzeichnet Niederösterreich den höchsten Beschäftigungsstand, der jemals in diesem Monat gezählt wurde. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 84.596 Jobsuchende (+2.620 oder +3,2 Prozent inklusive Schulungsteilnehmer) - wobei gleichzeitig die Zahl der offenen Stellen auf 6.057 (+50,1 Prozent) erneut stark gestiegen ist.

In Niederösterreich ist die steigende Arbeitslosigkeit im Jänner zum Großteil auf witterungsbedingte Faktoren zurückzuführen. Auf Grund der extremen Witterung steigt die Arbeitslosigkeit beispielsweise in den Bauberufen um 505 (oder 5 Prozent) auf 10.624 Personen.

Die Arbeitsmarktentwicklung in Niederösterreich und Oberösterreich ist in Summe somit ungünstiger als in den restlichen Bundesländern. Saisonbedingt trifft der Zuwachs der Arbeitslosigkeit derzeit vermehrt Männer (+1.220 oder 2,7 Prozent), bei den Frauen stieg sie um 503 (od. 1,9 Prozent). Dagegen ist die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Jugendlichen im Vorjahresvergleich neuerlich um erfreuliche 6,7 Prozent gesunken (-613 Personen).

Zusammenfassend lässt sich für die Arbeitsmarktsituation in Niederösterreich feststellen: „Wir verzeichnen weiter laufend Beschäftigungshöchststände, aber das Arbeitskräfteangebot steigt nach wie vor noch stärker. Die Extremtemperaturen haben im Jänner dem Arbeitsmarkt stark zugesetzt, vor allem in der Baubranche. Wobei wir gleichzeitig bei der Jugendarbeitslosigkeit wieder einen erfreulich starken Rückgang verzeichnen", so Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner und AMS-NÖ Geschäftsführer Mag. Karl Fakler. „Zusätzliche Arbeitsplätze entstehen vor allem im Dienstleistungsbereich, sodass der langjährige Trend der Ausweitung der Teilzeitbeschäftigung heuer weiter anhalten wird", meinen Mikl-Leitner und Fakler.

„Eine gute Ausbildung ist die wichtigste Strategie gegen Arbeitslosigkeit. Die mit dem Beschäftigungspakt beschlossenen Maßnahmenpläne in der Höhe von rund 300 Millionen Euro für das Jahr 2017 sind daher gut investiert für gezielte Arbeitsmarktförderung in Niederösterreich, bei denen ein wesentlicher Schwerpunkt auf den Bereich Bildung und Weiterbildung gelegt wird," so Mikl-Leitner und Fakler.  

Nähere Informationen beim Büro LHStv. Mikl-Leitner unter 0664/826 78 89, Hermann Muhr, e-mail hermann.muhr@noel.gv.at.

 

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