13.12.2016 | 15:24

Salzsilo bei Hochwolkersdorf eröffnet

Trägt zur winterdienstlichen Betreuung der Landesstraßen L 149 und L 147 bei

Vor allem für die Pendlerinnen und Pendler aus der Buckligen Welt konnte ein langjähriges Anliegen für eine noch effizientere Salzstreuung durch den Bau des neuen Salzsilos in Hochwolkersdorf umgesetzt werden. Der neue Salzsilo mit einem Fassungsvermögen von 200 Kubikmetern bzw. 240 Tonnen und die neue Soleanlage am Standort Hochwolkersdorf wurden durch die Umstellung von Splitt auf Salzstreuung auf den beiden Landestraßen L 149 und L 147 notwendig. Dadurch kann eine noch effektivere Glättebekämpfung erfolgen, was aufgrund der besonderen topografischen Verhältnisse dieses Teils der Buckligen Welt zu einer wesentlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit führt.

Als Standort des Salzsilos und der Soleanlage wurde hierbei die Betreuungsgrenze der Straßenmeistereien Aspang und Wiener Neustadt in Hochwolkersdorf gewählt. Dies gewährleistet eine effiziente, übergreifende Nutzung beider Straßenmeistereien und garantiert in Extremsituationen eine Unabhängigkeit von Salznachlieferungen. Weiters wird durch den neuen Standort die Nachladetätigkeit für die winterdienstliche Betreuung der Landesstraßen effizienter gestaltet.

Durch die Errichtung einer vollautomatischen Soleanlage, die direkt vom Salzsilo beschickt wird, ist eine effiziente und umweltschonende Salzstreutechnik garantiert. Der besondere Vorteil bei dieser Streutechnik liegt darin, dass einerseits eine bessere Haftung und gleichmäßigere Verteilung der Streumittel auf der Fahrbahn erreicht wird, und andererseits eine schnellere Tauwirkung einsetzt. Der NÖ Straßendienst setzt eine Salzstreuung mit erhöhtem Soleanteil ein, da Untersuchungen gezeigt haben, dass bei Anwendung dieser Form der Feuchtsalzstreuung der Straßenwinterdienst höchst effektiv und umweltschonend durchgeführt werden kann. Diese Methode hilft ein Festfrieren von Schnee bzw. eine Eisbildung auf der Fahrbahn zu verhindern.

Für die Errichtung des modernen Salzsilos belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 270.000 Euro, die vom Land Niederösterreich getragen wurden. Die rund 29 Kilometer lange Landesstraße L 149 beginnt bei Forchtenstein und verläuft über Hochwolkersdorf, Wiesmath bis zur Kreuzung mit der B 55 in Kirchschlag und wird von den Straßenmeistereien Wiener Neustadt und Aspang betreut. Die Landesstraße L 147 verläuft von der Kreuzung mit der Landestraße B 55 westlich von  Kirchschlag über Ungerbach bis zur Landesgrenze Niederösterreich/Burgenland, ist rund fünf Kilometer lang und liegt im Betreuungsbereich der Straßenmeisterei Aspang.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Straßenbetrieb, Telefon 02742/9005-60262, e-mail winterdienststelle@noel.gv.at.

 

  

 

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