04.07.2016 | 11:00

Gottsdorf nun sicher vor Hochwasser

LR Pernkopf: 18 Millionen Euro für den Schutz der Menschen

Eröffnung der Hochwasserschutzanlage in der Katastralgemeinde Gottsdorf: Feuerwehr-Kommandant Günther Schachenhofer, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Sektionschefin Mag. Ursula Zechner (Sektion Verkehr) und Bürgermeister Manfred Mitmasser. (v.l.n.r.)
Eröffnung der Hochwasserschutzanlage in der Katastralgemeinde Gottsdorf: Feuerwehr-Kommandant Günther Schachenhofer, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Sektionschefin Mag. Ursula Zechner (Sektion Verkehr) und Bürgermeister Manfred Mitmasser. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In den Jahren 2002 und 2013 wurde Persenbeug-Gottsdorf von verheerenden Donauhochwässern getroffen, die Schäden betrugen über 10 Millionen Euro. Diese Gefahr wurde jetzt gebannt; mit der feierlichen Eröffnung der Hochwasserschutzanlage in der Katastralgemeinde Gottsdorf ist - nach der Fertigstellung des Hochwasserschutzes in der Katastralgemeinde Persenbeug im Jahr 2009 und in der Katastralgemeinde Hagsdorf im Jahr 2013 - nun das gesamte Gemeindegebiet vor Donauhochwässern geschützt.

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „In den letzten Jahren wurde unser Bundesland leider immer wieder von schweren Hochwässern getroffen. Wir unternehmen daher große Anstrengungen, um die Menschen vor Katastrophen zu schützen und investieren kräftig, seit 2002 fast 800 Millionen Euro. Das rechnet sich langfristig nicht nur finanziell, sondern lässt die Menschen im ehemaligen Gefahrengebiet auch wieder ruhig schlafen. Durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen geben wir gleichzeitig den Flüssen auch wieder mehr Platz, das hilft nicht nur im Katastrophenfall, sondern freut auch die Natur."

Für die neu errichteten Schutzanlagen wurden insgesamt rund 18 Millionen Euro investiert. Von diesen Kosten leistete das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie 50 Prozent, das Land Niederösterreich 37,5 Prozent und die Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf 12,5 Prozent. Die Gesamtlänge der Maßnahme beträgt rund 2.800 Meter und besteht im Wesentlichen aus Dämmen, Mauern sowie Mauersockeln mit im Hochwasserfall darauf aufgesetzten mobilen Elementen. Die Entwässerung (Regen- und Drainagewässer) des Hinterlandes erfolgt über fünf Pumpwerke. Seit dem Jahr 2002 wurden in Niederösterreich rund 800 Millionen Euro investiert und damit rund 485 Hochwasserschutzanlagen umgesetzt. Die nächsten größeren Maßnahmen, die begonnen werden, sind unter anderem in Hadersdorf-Kammern (Kamp), Seitenstetten (Trefflingbach), Lanzenkirchen (Leitha) und Hofstetten-Grünau (Pielach).

Nähre Informationen: Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, e-mail lr.pernkopf@noel.gv.at.

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Freuen sich über die Fertigstellung des Hochwasserschutzes: DI Otto Jungwirth (Werner Consult), Vizebürgermeister Gerhard Leeb, Landtagsabgeordneter Karl Moser, Sektionschefin Mag. Ursula Zechner (Sektion Verkehr), Bürgermeister Manfred Mitmasser, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Pfarrer Jan Skrzypek, Nationalrat DI Georg Strasser, Landtagsabgeordnete Renate Gruber und HR DI Norbert Knopf (Abteilung Wasserbau). (v.l.n.r.)
Freuen sich über die Fertigstellung des Hochwasserschutzes: DI Otto Jungwirth (Werner Consult), Vizebürgermeister Gerhard Leeb, Landtagsabgeordneter Karl Moser, Sektionschefin Mag. Ursula Zechner (Sektion Verkehr), Bürgermeister Manfred Mitmasser, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Pfarrer Jan Skrzypek, Nationalrat DI Georg Strasser, Landtagsabgeordnete Renate Gruber und HR DI Norbert Knopf (Abteilung Wasserbau). (v.l.n.r.)© NÖ Landespressedienst/PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Freuen sich über die Fertigstellung des Hochwasserschutzes: DI Otto Jungwirth (Werner Consult), Vizebürgermeister Gerhard Leeb, Landtagsabgeordneter Karl Moser, Sektionschefin Mag. Ursula Zechner (Sektion Verkehr), Bürgermeister Manfred Mitmasser, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Pfarrer Jan Skrzypek, Nationalrat DI Georg Strasser, Landtagsabgeordnete Renate Gruber und HR DI Norbert Knopf (Abteilung Wasserbau). (v.l.n.r.)

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