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06.06.2016 | 07:26

Spatenstich für den Bau der Landesgalerie Niederösterreich

LH Pröll: „Höhepunkt im Ausbau der niederösterreichischen Kulturszenerie"

Spatenstich für den Bau der Landesgalerie Niederösterreich: die Architekten Stefan und Bernhard Marte, der Künstlerische Direktor Dr. Christian Bauer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. (v.l.n.r.)
Spatenstich für den Bau der Landesgalerie Niederösterreich: die Architekten Stefan und Bernhard Marte, der Künstlerische Direktor Dr. Christian Bauer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Am vergangenen Samstag nahmen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, die Architekten Bernhard und Stefan Marte sowie der Künstlerische Direktor Dr. Christian Bauer den offiziellen Spatenstich für den Bau der Landesgalerie Niederösterreich vor. Alle Gäste, Erwachsenen und Kinder erhielten einen Spaten als Geschenk und waren eingeladen, damit selbst symbolhaft am Bau der Landesgalerie Niederösterreich mitzuwirken. Für die musikalische Gestaltung sorgte das erste Wiener Gemüseorchester.

„Der heutige Spatenstich ist etwas ganz Besonderes für das Kulturland Niederösterreich", betonte Landeshauptmann Pröll, dass man mit diesem einen „Höhepunkt im Ausbau der niederösterreichischen Kulturszenerie" feiern könne. „Wir näheren uns damit einem Punkt, wo die kulturelle Infrastruktur ziemlich komplettiert ist", betonte Pröll, dass es kein Bundesland gebe, „das so viel in die kulturelle Infrastruktur investiert hat wie Niederösterreich". Mit der Landesgalerie Niederösterreich lege man „eine unglaublich wichtige Grundlage", mit der sich „Niederösterreich präsentieren kann, wie es ist", so Pröll.

Der Landesgalerie Niederösterreich habe man das große Ziel mitgegeben, diese in einer modernen Form zu gestalten. Niederösterreich sei Teil der europäischen Kunstgeschichte, betonte der Landeshauptmann, dass er davon überzeugt sei, dass die Kultur den Menschen veredle und sich durch die Kultur für die Menschen immer mehr Chancen eröffnen, sich selbst zu finden und ein entsprechendes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

„Wir haben einen reichen Schatz an kulturellen Exponaten - sechs Millionen an der Zahl und rund 1,5 Milliarden Euro an Wert, die wir in den Depots gelagert haben", betonte Pröll, dass man zu wenig Ausstellungsfläche zur Verfügung habe, wodurch nur rund vier Prozent davon der breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnten. Mit der Landesgalerie Niederösterreich könne man das Eigentum der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher diesen entsprechend präsentieren, so der Landeshauptmann.

In der kulturpolitischen Strategie des Landes Niederösterreich nehme die Landesgalerie Niederösterreich „eine Schlüsselrolle" ein, so Pröll. Sie sei Teil einer „Neuordnung der musealen Landschaft", man wolle damit Kompetenzen stärken und Synergieeffekte nutzen. So sei die Urgeschichte in Asparn/Zaya und Mistelbach angesiedelt, die Archäologie in Carnuntum und die Volkskunde in Niedersulz. Mit dem „Haus der Geschichte" in St. Pölten, das sich mit der Landesgeschichte auseinandersetzen werde, und der Landesgalerie Niederösterreich als Kompetenzzentrum für die zeitgenössischen Künstler und bildende Kunst errichte man „zwei neue wesentliche Kompetenzzentren".

Die Landesgalerie Niederösterreich werde „eine Fülle an Funktionen erfüllen", so Bauer, der Künstlerische Direktor. Sie werde „eine Bereicherung der Lebensqualität" werden und die Perlen von Krems wie das Steinertor oder die Frauenbergkirche als „Symbol der Gegenwart" ergänzen. Einen tollen Ausblick werde man von der Terrasse auf die Donau und das Stift Göttweig haben, so Bauer. „Die Landessammlungen, die einen unglaublichen Schatz darstellen, werden in Dialog mit Privatkollektionen treten", betonte Bauer, dass man hier zeitgenössische Kunst erleben werde können.

Dass man „an einem wunderbaren Ort, wie diesem" bauen dürfe, sei ein „großes Geschenk für jeden Architekten", so Architekt Bernhard Marte. „Wir haben ein Gebäude entworfen, das ganz besonders auf diesen Ort eingeht", betonte Marte, dass das Gebäude „ein gedrehter Würfel, der sich an den historischen Bauten, an der Ordnung der Stadt, orientiert" sei. Es gebe eine große Terrasse, von der aus man den Blick auf die Donau bis Stift Göttweig genießen könne - in einer Höhe von 18 Meter - und einen kleinen Ausblick, von wo aus man auf die Altstadt von Stein blicke. Die Ausstellungsfläche der Landesgalerie Niederösterreich sei „differenziert gestaltet", betonte Marte: „Die Drehung des Baukörpers wird man auch im Inneren spüren."

Nähere Informationen: http://www.landesgalerie-noe.at/

Weitere Bilder

Die Architekten Stefan und Bernhard Marte überreichten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (Mitte) ein Modell der Landesgalerie Niederösterreich aus Messing.
Die Architekten Stefan und Bernhard Marte überreichten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (Mitte) ein Modell der Landesgalerie Niederösterreich aus Messing.© NÖ Landespressedienst/ReinbergerDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Architekten Stefan und Bernhard Marte überreichten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (Mitte) ein Modell der Landesgalerie Niederösterreich aus Messing.

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