25.04.2016 | 09:50

Technopol-Standorte Krems, Tulln, Wieselburg und Wiener Neustadt bei „Langer Nacht der Forschung" vertreten

Bandbreite der Wissenschaft und Forschung sichtbar

Am vergangenen Freitag ging österreichweit die „Lange Nacht der Forschung" über die Bühne. In Niederösterreich konnten die Besucherinnen und Besucher aus über 350 Stationen an zehn Standorten wählen, um sich über die Tätigkeit von Forscherinnen und Forschern zu informieren. Die Wissensgebiete, die dabei präsentiert wurden, reichten von Bildungs- und Geisteswissenschaften über Humanmedizin, Naturwissenschaften, Land- und Forstwissenschaften bis hin zu technischen Wissenschaften. Mit dabei waren auch die vier Technopol-Standorte, die seit 2004 von der Wirtschaftsagentur des Landes, ecoplus, aufgebaut und betrieben werden.

Insgesamt besuchten in Niederösterreich über 19.000 Besucherinnen und Besucher die „Lange Nacht der Forschung". „Diese Rekordbesucherzahl zeigt, dass sich Niederösterreich eindrucksvoll als Wissenschaftsland etabliert hat. Die Bevölkerung anerkennt die große Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für unser alltägliches Leben", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der die New Design University in St. Pölten besuchte, wo Kinder und Jugendliche die Möglichkeit hatten, ihre Forschungsprojekte, die sie im Rahmen der Initiative Science Fair des Landes Niederösterreich umgesetzt haben, zu präsentieren.

Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav besuchte während der „Langen Nacht der Forschung" das Institute of Science and Technology in Klosterneuburg und den Technopol-Standort Tulln. „Viele Jugendliche wissen oft gar nicht, welche Berufe und Ausbildungen im Bereich Forschung und Entwicklung zur Auswahl stehen und welche Chancen sie mit sich bringen. Mit der ‚Langen Nacht der Forschung‘ wollen wir Jugendlichen den Job der Forscherin und des Forschers näher bringen und sie motivieren, eine Karriere in Wissenschaft oder Technik anzustreben. Denn die Forscherinnen und Forscher sowie Technikerinnen und Techniker von morgen sind die Basis für die künftige wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes", betonte Bohuslav, dass die „Lange Nacht der Forschung" ein idealer Ort sei, um Begeisterung für Forschung zu erzeugen.

Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Aufsichtsratsvorsitzender der ecoplus, unterstrich im Rahmen seines Besuches im ecoplus Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Wiener Neustadt: „Die Stationen der ‚Langen Nacht der Forschung‘ am Forschungs-Hotspot Wiener Neustadt bringen Jugendlichen Forschung spielerisch näher. Sie fördern die Kreativität, wecken den Forschergeist und machen Lust auf das Erlernen von Zukunftstechnologien. Daher ist diese Initiative so wichtig für unsere Region. Mein besonderer Dank gilt all jenen Menschen, die mitgearbeitet haben, Wissenschaft und Forschung für die breite Bevölkerung verständlich zu vermitteln."

„An den vier Technopol-Standorten von ecoplus Krems, Tulln, Wieselburg und Wiener Neustadt schaffen wir eine optimale Verbindung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung und tragen so wesentlich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes bei. Die ,Lange Nacht der Forschung\' gibt uns die Gelegenheit, die Arbeit an unseren innovativen Technopolen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren", so ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

Die vier Technopol-Standorte haben alle ein klares inhaltliches Profil. So beschäftigt sich der Standort Krems mit Gesundheitstechnologien, Tulln mit natürlichen Ressourcen und biobasierten Technologien, Wieselburg mit Bioenergie, Agrar- und Lebensmitteltechnologie und Wiener Neustadt mit Medizin- und Materialtechnologien.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, e-mail a.csar@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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