15.05.2018 | 13:47

Internationale Barocktage Stift Melk feiern 40-Jahre-Jubiläum

„Il suono dell’universo“ ab 17. Mai

Unter dem Motto „Il suono dell’universo. Die Schöpfung und ihre Naturgewalten“ feiern die Internationalen Barocktage Stift Melk unter der künstlerischen Leitung von Michael Schade heuer das Jubiläum „40 Jahre Pfingstkonzerte Stift Melk“. Erster Programmpunkt ist am Donnerstag, 17. Mai, ab 16 Uhr im Barockkeller „Mäuschen Max verschenkt die Welt“, eine durch Musik von Joseph und Michael Haydn inspirierte Geburtstagsgeschichte mit Christina Foramitti und dem Ensemble klangmemory.

Am Freitag, 18. Mai, folgt ab 16 Uhr eine weitere Aufführung der „Barocktage für Kinder“, ehe die Barocktage ab 20 Uhr in der Stiftskirche mit Joseph Haydns Werk „Die Schöpfung“ offiziell eröffnet werden. Gestaltet wird das Eröffnungskonzert im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vom Concentus Musicus Wien unter Stefan Gottfried, mit dabei sind auch Anna Lucia Richter, Michael Schade, Florian Boesch, der Salzburger Bachchor und der Stifts-Chor Melk.

Am Samstag, 19. Mai, bringt zunächst „Vom Ursprung des Lebens“ ab 11 Uhr im Kolomanisaal einen von Terry Wey, Luca Pianca und Vittorio Ghielmi musikalisch umrahmten wissenschaftlich-theologischen Diskurs mit René Schroeder und Arnold Mettnitzer, ehe ab 15.30 bzw. 18 Uhr im Schloss Pielach zwei Preisträgerkonzerte mit Maximilian Voelbers, Christoph Urbanetz und Andreas Gilger ein ganzes „Klingendes Planetarium“ eröffnen. Zudem gestaltet das von Alfredo Bernardini geleitete Ensemble Zefiro unter dem Motto „Mond und Sterne“ ab 19.30 Uhr im Kolomanisaal barocke Science-Fiction. Ab 22.30 Uhr bereitet dann noch das Ensemble Castor unter dem Titel „Harmonia universalis“ im Gartenpavillon eine nächtliche Sternstunde.

Am Sonntag, 20. Mai, tritt das Concerto Copenhagen rund um den Dirigenten und Cembalisten Lars Ulrik Mortensen ab 11 Uhr im Kolomanisaal „Zwischen Himmel und Erde“ auf; ab 15.30 Uhr erfüllt das Kroatische Barockensemble unter Laura Vadjon gemeinsam mit der Sopranistin Anabela Baric die Pfarrkirche Melk mit „La tempesta di mare“. Ab 17 Uhr gibt es eine Sonderführung durch das Musikarchiv mit Johannes Prominczel; ab 19.30 Uhr unternehmen die Mezzosopranistin Bernarda Fink und das Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky im Kolomanisaal unter dem Motto „Vidala“ eine musikalische Spurensuche in der Alten und Neuen Welt. Ab 22.30 Uhr begleiten noch „Pfeifende Winde“ eine nächtliche Orgelreise mit Ines Schüttengruber, Josef Schweighofer, Florian Neulinger, Johannes Zeinler und Gottfried Mandlburger durch das Stift.

Zum Finale am Montag, 21. Mai, wartet zunächst ab 9.30 Uhr im Dietmayrsaal „Prima Colazione“, ein Frühstück mit Michael Schade, ehe „L‘ univers francais“ ab 11 Uhr im Kolomanisaal zum 350. Geburtstag von Francois Couperin gratuliert. Als Gratulanten stellen sich dabei der Barockgeiger Hiro Kurosaki, Wolfgang Glüxam und Musiker des Ensembles Les Arts Florissants ein. Ab 15.30 Uhr macht „OffRoad Barock“ mit Jazz-Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel durch Dieter Ilg, Rainer Böhm und Patrice Héral den Barock- zum Jazzkeller. Zum Abschluss feiern der Concentus Musicus Wien, das Schwanthaler Trompetenconsort, der Salzburger Bachchor, Michale Schade, Bernarda Fink, Hiro Kurosaki, Wolfgang Glüxam und Ines Schüttengruber ab 19.30 Uhr in der Stiftskirche „40 Jahre Pfingstkonzerte“; Dirigent ist Stefan Gottfried.

Nähere Informationen und Karten unter 02752/54060, e-mail office@wachaukulturmelk.at und www.barocktagemelk.at.

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