Mikl-Leitner/Bohuslav: „In Tulln wird das Haus der Digitalisierung als Leuchtturmprojekt der Zukunft errichtet“

Wird ein Ort des Austausches zwischen Wirtschaft, Forschung und Bevölkerung – neues blau-gelbes Digitalisierungs-Netzwerk startet schon Mitte Jänner

8.1.2018 / 13:18 Uhr

Das Land Niederösterreich beschäftigt sich unter dem Motto „Den digitalen Wandel nutzen. Für Land und Leute“ verstärkt mit der Digitalisierung, die mittlerweile alle Lebensbereiche erfasst hat. Um das Thema für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher anschaulicher zu machen, startet u.a. heute, 8. Jänner, ein eigener Bus zum Thema Digitalisierung seine Tour durch das Land. Außerdem wird gerade mit Hochdruck an einer niederösterreichischen Digitalisierungsstrategie gearbeitet. 

Gleichzeitig wird an der optimalen Vernetzung zwischen Wirtschaft, Forschung und Bevölkerung gearbeitet. „Kooperation und Vernetzung sind der Schlüssel, um den ‚Digitalen Wandel‘ erfolgreich zu meistern. Daher wird einerseits Mitte Jänner ein neues blau-gelbes Digitalisierungs-Netzwerk seinen Betrieb aufnehmen, andererseits ist der Startschuss für die Errichtung des ‚Hauses der Digitalisierung‘ am Technopol Tulln gefallen. Es wird im wahrsten Sinn des Wortes der ‚Leuchtturm‘ der Digitalisierung in Niederösterreich sein“, informieren Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav. 

Während das Gebäude in Tulln in den kommenden Jahren errichtet wird und ab 2022  Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung sowie Forschung und Lehre in einem institutionenübergreifenden und niederösterreichweit-umfassenden Kompetenznetzwerk bündelt und der Bevölkerung Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung präsentiert, nimmt das Digitalisierungs-Netzwerk schon Mitte Jänner seinen Betrieb auf. „Dieses  Netzwerk soll die Drehscheibe zwischen bestehenden forschenden Einrichtungen wie beispielsweise Fachhochschulen oder Universitäten sowie Unternehmen werden. Damit wird ein besserer Austausch ermöglicht und die Zusammenarbeit erleichtert. In einem ersten Schritt werden Einrichtungen in St. Pölten, Krems, Klosterneuburg und Wiener Neustadt  miteinander verbunden, eine Ausweitung auf weitere Knotenpunkte – auch im Ausland – ist in Folge vorgesehen. Das ‚Haus der Digitalisierung‘ in Tulln wird nach der Fertigstellung die Zentrale dieses Netzwerkes sein“, so Landesrätin Bohuslav. 

Mit der Standortentscheidung für Tulln kann nunmehr das Konzept, das in einem breiten Stakeholderprozess unter Einbindung von Fachhochschulen, Universitäten, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Unternehmen erarbeitet wurde, umgesetzt werden und es kann mit der konkreten Planung des Hauses sowie der Entwicklung des Betreiberkonzeptes gestartet werden. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den Akteuren vor Ort. Im „Haus der Digitalisierung“ sollen u.a. die neuesten Technologien präsentiert werden und diese soll man auch vor Ort ausprobieren können. Des Weiteren wird es Weiterbildungsangebote für Unternehmen und die Bevölkerung geben. Dabei wird einerseits auf die bereits in Tulln vorhandenen Kompetenzen und Angebote wie Technopolprogramm oder accent Gründerzentrum aufgebaut und andererseits wird es durch konkrete Netzwerkprojekte sowie Forschungsprojekte ergänzt. Denn die Digitalisierung ermöglicht gerade durch die Vernetzung von KMUs mit großen Unternehmen, Gründerinnen und Gründern sowie Forscherinnen und Forschern, dass man voneinander lernen kann und damit neue Ideen und Ansetze entstehen. Damit soll sichergestellt werden, dass sich Niederösterreich weiterhin erfolgreich als innovativer Standort in Europa positionieren kann. 

Mit diesem Zweisprung – zunächst ein Netzwerk aufzubauen, um rasch maßgebliche Akteure zu verknüpfen und parallel dazu das „Haus der Digitalisierung“ als Ort des Austausches zu errichten, erfolgt eine wichtige Weichenstellung durch das Land Niederösterreich: „Mit unserem neuen Netzwerk und in Folge mit dem ‚Haus der Digitalisierung‘ setzen wir zwei wichtige Bausteine, damit die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sowie die Regionen vom ‚Digitalen Wandel‘ profitieren“, betonen Mikl-Leitner und Bohuslav. 

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