23.08.2017 | 15:32

Fit für die Zukunft: Digitalisierung hält auch Einzug in Lehrberufe

LR Schwarz: Niederösterreichs Landesberufsschulen bieten moderne Lernumgebungen

Lehrlinge zeigten Landesrätin Barbara Schwarz die Handhabung und das Programmieren einer CNC-gesteuerten Fräsmaschine im Rahmen der automatisierten Fertigungstechnik an der LBS Amstetten.
Lehrlinge zeigten Landesrätin Barbara Schwarz die Handhabung und das Programmieren einer CNC-gesteuerten Fräsmaschine im Rahmen der automatisierten Fertigungstechnik an der LBS Amstetten.© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Digitalisierung, Automatisierung und technische Innovationen sind in den Lehrberufen nicht mehr wegzudenken, bieten aber auch spannende Ausbildungsmöglichkeiten und vor allem viele Chancen für die heute durchwegs technik-affinen Schulabgänger.

Niederösterreichs Berufsschulstandorte haben in den letzten Jahren durch die Umsetzung von Bauprogrammen und technischen Innovationsprogrammen stark aufgerüstet und können daher eine praxisbezogene Ausbildung auf höchstem Niveau bieten. „Denken wir nur an die Automobilbranche: Die Landesberufsschule Eggenburg hat beispielsweise seit kurzem für Übungszwecke auch ein Hybrid-Auto zur Verfügung. Im Zeitalter von neuen Antriebstechnologien, von automatischen Steuerungs-, Brems- oder Lichtsystemen geht ohne bestens ausgebildete Kraftfahrzeugtechniker gar nichts. Das sind sichere Berufsmöglichkeiten von morgen“, ist Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz von der Zukunft der Lehre überzeugt.

„In der Landesberufsschule Amstetten habe ich mir vor kurzem ein Bild von den modernen und zukunftsweisenden Ausbildungsschienen für unsere Lehrlinge im Bereich Elektrotechnik gemacht. Elektrotechnik umfasst heute die Entwicklung von Automatisierungsstraßen oder von Kran-/Aufzugssystemen im Betriebsbereich genauso wie das ganze breite Spektrum von Sicherheitsanlagen, Smart-Home-Systemen bis hin zu Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien oder der Kältetechnik. Niederösterreichs Berufsschulen bieten daher immer mehr auch Zusatzausbildungen an. Am Standort Amstetten kann man beispielsweise einen Portalkrankurs oder den Staplerkurs machen“, erklärt Schwarz dazu.

Für die Landesrätin liegen die Vorteile einer Lehre auf der Hand: „Erstens bietet eine Lehre jungen Menschen eine solide Berufsausbildung mit selbst verdientem Geld gleich nach dem Pflichtschulabschluss. Zweitens sind gut ausgebildete qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Und drittens reichen die Karrierechancen von qualifizierten Fachkräften im Betrieb, gehobenen Leitungsfunktionen, bis hin zur Gründung eines eigenen Unternehmens.“

Rund 16.500 junge Menschen absolvieren derzeit in Niederösterreich eine Lehre. Etwa 35 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der 10. Schulstufe entscheiden sich jährlich für einen Lehrberuf. Sie haben die Möglichkeit und Chance, unter mehr als 200 Lehrberufen jenen zu wählen, der bestmöglich ihren Interessen und Fähigkeiten entgegen kommt. Von handwerklichen Berufen, hochtechnischen Berufen bis hin zum Dienstleistungsgewerbe steht ein breites Spektrum zur Auswahl.

„Wir arbeiten derzeit bereits an einem neuen Investitionsprogramm für den berufsbildenden Bereich in Niederösterreich für die kommenden Jahre, um den Schülerinnen und Schülern auch in Zukunft beste Rahmenbedingungen für eine fundierte, dem Arbeitsalltag entsprechende Berufsausbildung zu bieten“, so Schwarz abschließend.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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