Verfahren gemäß § 107 Wasserrechtsgesetz - Anberaumung mündlicher Verhandlungen ( am 24.06.2019 )

Wassergenossenschaft Mannersdorf-Rochusberg z. H. Obmann Ernst Kiesling, KG Mannersdorf

Die Wassergenossenschaft Mannersdorf-Rochusberg hat in folgender Form um die Erweiterung angesucht:

Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf vom 22.10.2012, GFW2-WA-04857/003, wurde der Wassergenossenschaft Mannersdorf-Rochusberg die wasserrechtliche Bewilligung für die Grundwasserentnahme aus einem Brunnen auf dem Grundstück Nr. 475/1, KG Mannersdorf, zur Beregnung von insgesamt 13,89 ha Weingartenfläche erteilt. Dieses Wasserbenutzungsrecht ist bis 31.10.2024 wasserrechtlich bewilligt. Es wurde nunmehr um die Erweiterung der Fläche von 13,89 ha in folgender Form angesucht:

Grundstücke Katastralgemeinde Ausmaß in ha

617 Mannersdorf 0,5170
618 Mannersdorf 0,1252
619 Mannersdorf 0,3353
622/2 Mannersdorf 0,1948
623 Mannersdorf 0,1815
641 Mannersdorf 0,6085
669 Mannersdorf 0,5354
1211 Mannersdorf 2,0504
1226 Mannersdorf 0,4562
640 Mannersdorf 0,5795
631/2 Mannersdorf 0,0733
631/3 Mannersdorf 0,2147
635 Mannersdorf 0,2860
636 Mannersdorf 0,2920
639 Mannersdorf 0,3065
649 Mannersdorf 0,3365
1221 Mannersdor 0,4758

Die Konsenswassermenge von 16400 m³/a wurde mit Bescheid vom 22.10.2012, GFW2-WA-04857/003, bewilligt und erhöht sich auf Grund der Erweiterung der Weingartenflächen um 9056 m³/a. Somit wird um eine Gesamtkonsenswassermenge von 25456 m³/a angesucht.


Die näheren Einzelheiten gehen aus dem bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf aufliegenden Projekt hervor.

Darüber setzt die Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf eine mündliche Verhandlung
mit der Zusammenkunft aller Teilnehmer für

Montag, den 24.06.2019 um 13:15 Uhr
Treffpunkt: Gemeindeamt Angern an der March
Bahnstraße 5, 2261 Angern an der March

an.

Hinweis

Bitte beachten Sie

  • Lassen sich Teilnehmer bei der Verhandlung vertreten, müssen die Vertreter eigenberechtigt und zur Abgabe von Erklärungen ermächtigt sein.
  • Bevollmächtigter/Bevollmächtigte kann eine eigenberechtigte natürliche Person, eine juristische Person oder eine eingetragene Personengesellschaft sein. Personen, die unbefugt die Vertretung anderer zu Erwerbszwecken betreiben, dürfen nicht bevollmächtigt werden.
  • Ihr Bevollmächtigter/Ihre Bevollmächtigte muss mit der Sachlage vertraut sein und sich durch eine schriftliche Vollmacht ausweisen können. Die Vollmacht hat auf Namen oder Firma zu lauten.
  • Eine schriftliche Vollmacht ist nicht erforderlich,

    • - wenn Sie sich durch eine zur berufsmäßigen Parteienvertretung befugte Person (zB einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin, einen Notar/eine Notarin, einen Wirtschaftstreuhänder/eine Wirtschaftstreuhänderin oder einen Ziviltechniker/eine Ziviltechnikerin) vertreten lassen,
      - wenn Ihr Bevollmächtigter/Ihre Bevollmächtigte seine/ihre Vertretungsbefugnis durch seine/ihre Bürgerkarte nachweist,
      - wenn Sie sich durch uns bekannte Angehörige (§ 36a des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 – AVG), Haushaltsangehörige, Angestellte oder durch uns bekannte Funktionäre/Funktionärinnen von Organisationen vertreten lassen und kein Zweifel an deren Vertretungsbefugnis besteht oder
      - wenn Sie gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Bevollmächtigten zu uns kommen.

  • Als sonst Beteiligter/Beteiligte beachten Sie bitte, dass Sie Ihre Parteistellung verlieren, soweit Sie nicht spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung während der Amtsstunden bei der Behörde oder während der Verhandlung Einwendungen erheben. Außerhalb der Verhandlung schriftlich erhobene Einwendungen müssen spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung bis zum Ende der Amtsstunden bei uns eingelangt sein.
  • Außer in der Verhandlung können mündliche Einwendungen bis zum Tag vor der mündlichen Verhandlung während der Parteienverkehrszeiten bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf erhoben werden.
  • In die Projektunterlagen können Sie ebenfalls während der Parteienverkehrszeiten bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf einsehen.
  • Wenn Sie jedoch durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, rechtzeitig Einwendungen zu erheben und Sie kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft, können Sie binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses, das Sie an der Erhebung von Einwendungen gehindert hat, jedoch spätestens bis zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung der Sache, bei der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf Einwendungen erheben. Diese Einwendungen gelten dann als rechtzeitig erhoben. Bitte beachten Sie, dass eine längere Ortsabwesenheit kein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis darstellt.


Rechtsgrundlagen
§ 107 Wasserrechtsgesetz, §§ 40 - 44 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 - AVG

Weiterführende Informationen

Bezirkshauptmannschaft GänserndorfE-Mail: post.bhgf@noel.gv.at
Tel: (0 22 82) 9025, Fax: (0 22 82) 9025-24000
2230 Gänserndorf, Schönkirchner Straße 1
Letzte Änderung dieser Seite: 22.11.2016
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