06.06.2017 | 13:20

Europa-Forum Wachau in Kooperation mit Uni Wien

LR Schwarz: Neue Impulse zur Schaffung freien Wissens für Demokratisierung und Bürgerbeteiligung

Projektleiter Prof. Friedrich Schipper und die Präsidentin des Europa-Forums-Wachau Landesrätin Barbara Schwarz (v.l.n.r.)
Projektleiter Prof. Friedrich Schipper und die Präsidentin des Europa-Forums-Wachau Landesrätin Barbara Schwarz (v.l.n.r.)© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Vor 60 Jahren wurde mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge der Grundstein für Europa in seiner heutigen Form gelegt. Und mit einer neuen Form der Kooperation erweitert das Europa-Forum Wachau im Jahr 2017 das Spektrum der politischen Kommunikation und politischen Bildung dieses Friedensprojektes. „Gemeinsam mit Wikimedia Österreich und der Universität Wien setzt das Forum heuer mit dem Thema ‚Bürgernähe‘ neue Impulse zur Schaffung freien Wissens als wesentliches Instrument der Demokratisierung und der Bürgerbeteiligung“, erklärt Landesrätin Barbara Schwarz, Präsidentin des Europa-Forum Wachau.

Wikimedia ist die weltweit größte Bewegung zur Förderung freien Wissens. Gemeinsam mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Wien betreibt Wikimedia Österreich das Projekt „Wikipedia meets University“. Auf der Lehr- und Lernplattform Wikiversity lernen Studierende, freies Wissen selbst zu generieren. Ziel ist die Sensibilisierung der angehenden Akademikerinnen und Akademiker für eine nachhaltige und faire Nutzung freien Wissens im Wissenschaftsbetrieb und in den Bildungssektoren sowie im Beruf.

Zum Europa-Forum Wachau 2017 werden Schwarz und Projektleiter Prof. Friedrich Schipper nun ein neues Kapitel dieses Projekts eröffnen. Ein Semester lang wurden die Studierenden im Nützen und Erzeugen freien Wissens und in der Verwendung der Wiki-Software trainiert. Zunächst wurde ein Wikipedia-Beitrag zum Europa-Forum Wachau erarbeitet und online gestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/Europa-Forum_Wachau. Der Beitrag soll künftig in mehreren Sprachen, schlussendlich in allen Sprachen Europas abrufbar sein. Im Rahmen des Europa-Forum Wachau werden sie die Grundlagen für eine Vielzahl von Beiträgen zum allgemeinen Thema „Bürgernähe“ generieren, die schlussendlich als freies Wissen auf Wikiversity und in der Wikipedia zur Verfügung stehen sollen.

Das Europa Forum Wachau findet kommendes Wochenende, am 10. und 11. Juni, auf Stift Göttweig unter dem Titel „Bürgernähe in Europa“ statt. Zahlreiche internationale Gäste, darunter Pawlo Klimkin (Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine), Ivica Dačić (amtierender Premierminister und Außenminister der Republik Serbien) und Ekaterina Zaharieva (Vizepremierministerin und Außenministerin der Republik Bulgarien), können an diesen beiden Tagen in bei der europaweit anerkannten Diskussionsplattform Niederösterreichs begrüßt werden.

„Die Bedeutung von freiem Wissen in unseren Wissensgesellschaften, insbesondere in diesen turbulenten Zeiten, nimmt immer mehr zu. Vor diesem Hintergrund genießt das aktuelle Projekt von Wikimedia Österreich und der Kommunikationswissenschaft der Universität Wien gemeinsam mit dem Europa-Forum Wachau im Bereich der politischen Kommunikation für Österreich eine besondere Bedeutung“, sind sich Schwarz und Schipper einig.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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