29.05.2018 | 10:23

Egon-Schiele-Symposium in Tulln ab 8. Juni

„Die Gärten des E. S.“ zum Phänomen der Natur im Werk Schieles

Als dritter Teil der 2014 gestarteten Reihe „Begegnung mit Egon Schiele“ findet am Freitag, 8., und Samstag, 9. Juni, im Minoritensaal in Tulln das Symposium „Die Gärten des E. S.“ statt, das die Aspekte der Landschaft und das Phänomen der Natur im Werk des Künstlers ebenso thematisiert wie die botanische Geschichte bzw. Gartengeschichte zur Zeit Schieles, die Naturauffassung seiner Zeit in bildender Kunst, Philosophie und Lyrik sowie die künstlerische Deutung von Natur in der Wiener Moderne generell.

Eröffnet wird die Diskussionsveranstaltung im Rahmen der „Green Art“ Tulln am Freitag, 8. Juni, um 13.30 Uhr durch den Präsidenten des NÖ Landtages, Karl Wilfing. In Folge führt Mag. Carl Aigner vom Museum Niederösterreich in „Natur & Expressionismus – Der präzise Blick des Egon Schiele“ ein, spricht Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann vom Institut für Philosophie der Universität Wien über „Das Zukunftslaboratorium. Über utopische und dystopische Dimensionen der Wiener Moderne“, referiert Dr. Christian Bauer von der Landesgalerie Niederösterreich über „Mensch und Landschaft bei Egon Schiele“, trägt Dr. Elisabeth Leopold vom Leopold Museum Wien „... will küssen die Erde ... - Egon Schiele und die Natur“ vor und beleuchtet die Landschaftsarchitektin DI Maria Auböck die „Gartenwelten um 1900“. Den Abschluss des ersten Tages bildet eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „#TullnART – Garten der Künstler“.

Am Samstag, 9. Juni, ist zunächst der Vormittag ab 10 Uhr Führungen durch das Schiele-Geburtshaus und das Egon-Schiele-Museum vorbehalten. Ab 13 Uhr stehen im Minoritensaal wieder Vorträge auf dem Programm: „Von Rosskastanien, Judenkirschen und Sonnenblumen – Pflanzen in Werken von Egon Schiele“ von ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Kiehn vom Botanischen Garten der Universität Wien, „Botanik und Florales als Kunstphänomen der Wiener Moderne“ von Dr. Franz Smola von der Österreichischen Galerie Belvedere und „Landschaft ohne Rahmen. Literarische Naturdarstellungen zur Zeit Schieles“ von Ass.-Prof. Dr. Uta Degner von der Universität Salzburg. Gekrönt wird das Symposium mit der Uraufführung einer Vertonung von Gedichten Schieles durch Wolfram Wagner, interpretiert von Bariton Günter Haumer und Wolfram Wagner am Klavier. Letzter Programmpunkt ist ab 16.30 Uhr das Abschlussgespräch „Jahrhundertphänomen Egon Schiele“.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos; nähere Informationen und das detaillierte Programm bei der Stadtgemeinde Tulln unter 02272/690-135, e-mail stadtamt@tulln.gv.at und www.tulln.at/erleben/schiele bzw. beim Schiele-Museum Tulln unter 02272/64570, e-mail info@schielemuseum.at und www.schielemuseum.at.

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