21.04.2017 | 14:34

Das Triestingtal hat sich für die Glasfaserzukunft entschieden

LR Bohuslav: „Breitband-Internet ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts“

nöGIG-Prokurist DI Dr. Igor Brusic, Bürgermeister Michael Wurmetzberger (Kaumberg), Bürgermeister Johann Miedl (Weissenbach an der Triesting), Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Josef Balber (Altenmarkt an der Triesting), DI Anette Schawerda, Geschäftsführerin der Leader Region Triestingtal, Bürgermeister Ing. Alois Riegler (Furth an der Triesting) und DI Alexander Mrasek, Breitbandkoordinator Region Triestingtal (v.l.n.r.)
nöGIG-Prokurist DI Dr. Igor Brusic, Bürgermeister Michael Wurmetzberger (Kaumberg), Bürgermeister Johann Miedl (Weissenbach an der Triesting), Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Josef Balber (Altenmarkt an der Triesting), DI Anette Schawerda, Geschäftsführerin der Leader Region Triestingtal, Bürgermeister Ing. Alois Riegler (Furth an der Triesting) und DI Alexander Mrasek, Breitbandkoordinator Region Triestingtal (v.l.n.r.)© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Mit dem Triestingtal hat nun eine weitere Pilotregion in Niederösterreich mehr als die nötigen 40 Prozent Zustimmung für Glasfaserausbau bis zum Haushalt erreicht. Für Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav ist das positive Feedback der Bevölkerung der beste Beleg dafür, dass die Breitbandstrategie des Landes Niederösterreich der richtige Weg für Menschen und Betriebe im Land ist. Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) kann somit mit der Errichtung der Infrastruktur beginnen.

Die Bevölkerung der „LEADER Region Triestingtal“ hat ihre Zukunft selbst in die Hand genommen und dafür gesorgt, dass die Haushalte und Betriebe mit Breitbandinternet über Glasfaser versorgt werden. Das Breitbandmodell des Landes Niederösterreich sieht vor, dass nöGIG überall dort aktiv wird, wo private Telekommunikationsanbieter nicht selbst bauen. Damit können auch ländliche Gebiete von der Digitalisierung profitieren. Dafür braucht es mindestens 40 Prozent Zustimmung in den jeweiligen Gemeindegebieten. Teilweise wurden sogar mehr als 60 Prozent erreicht. „Breitband-Internet ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Ein offenes, öffentliches und zukunftssicheres Netz ist die Basis für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen. Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele Menschen und Betriebe im Triestingtal diese Chance für sich nutzen wollen“, führt Landesrätin Bohuslav aus.

Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Josef Balber, Breitbandsprecher der Region, betont gemeinsam mit seinen Amtskollegen, den Bürgermeistern Johann Miedl, Michael Wurmetzberger und Ing. Alois Riegler, die Wichtigkeit der Glasfaseroffensive für das Tal mit seinen abgelegenen Ortsteilen und Höfen: „Als eine von vier Pilotregionen im Land sind wir von Anfang an dabei und können bestätigen, dass das Niederösterreichische Modell großen Zuspruch in der Bevölkerung findet.“ Eine Informationsveranstaltung in Klein-Mariazell ist vergangenen Oktober der Auftakt für die Sammlung der Zustimmungserklärungen gewesen. Zahlreiche weitere sind gefolgt. Als erste Gemeinde hat Altenmarkt an der Triesting die 40-Prozent-Marke überschritten. Auch in Kaumberg gibt es große Zustimmung. In Weissenbach an der Triesting und Furth an der Triesting liegt die Zustimmungsrate sogar bei über 60 Prozent.

Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG), eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, hat bereits mit der Detailplanung gestartet und wird die Infrastruktur in den nächsten Monaten errichten. Bereits im Herbst 2017 sollen die ersten Anschlüsse aktiviert werden. ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Mit unserem Modell stellen wir sicher, dass Familien und Unternehmenskunden die schnellste Zugangstechnologie zum Internet bekommen, und das zu attraktiven Preisen. Das Netz bleibt in öffentlicher Hand und unterschiedliche Dienstanbieter können ihre Services zu gleichen Konditionen anbieten. Das stimuliert den Wettbewerb und sorgt für faire Preise.“

Für nöGIG-Prokurist DI Dr. Igor Brusic ist klar: „Wir sind in Niederösterreich auf dem richtigen Weg. In den Pilotprojekten sehen wir, dass wir sowohl die technischen als auch die organisatorischen Aspekte des niederösterreichischen Modells richtig aufgesetzt haben.“ Das Projekt liegt voll im Plan. Die für Ende 2018 geplante Evaluierung der Pilotregionen wird auf den Sommer 2017 vorgezogen. Danach werden Schritte für den weiteren Ausbau in Niederösterreich gesetzt.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon 02741/9005-12322, E-Mail c.fuchs@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, E-Mail a.csar@ecoplus.at, www.ecoplus.at.

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