02.05.2017 | 10:43

Baden ist Vorreiter bei der Kleinkindbetreuung in Niederösterreich

LR Schwarz: Bedarfsgerechtes, flexibles Betreuungsangebot geschaffen

Im Bild von links nach rechts: Biku-Gesellschafter Edwin Flatschart, Standortleiterin Katrina Zachhuber, Landesrätin Barbara Schwarz und Bürgermeister Stefan Szirucsek mit Kindern in der neuen Tagesbetreuungseinrichtung „Biku Villa“ in Baden
Im Bild von links nach rechts: Biku-Gesellschafter Edwin Flatschart, Standortleiterin Katrina Zachhuber, Landesrätin Barbara Schwarz und Bürgermeister Stefan Szirucsek mit Kindern in der neuen Tagesbetreuungseinrichtung „Biku Villa“ in Baden© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Gemeinsam mit Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek hat Familien-Landesrätin Barbara Schwarz gestern in Baden eine Zwischenbilanz zum Stand der Kleinkindbetreuung in der Stadt Baden sowie in Niederösterreich gezogen. Erfreulicher Anlass war die offizielle Eröffnung der neuen, zusätzlichen Kleinkindbetreuungseinrichtung „Biku Villa“ in Baden, die mit Unterstützung des Bundes und des Landes Niederösterreich realisiert wurde. Durch die Schaffung zusätzlicher Gruppen, die mit Jahresanfang 2017 den Betrieb aufgenommen haben, werden in Baden nunmehr 238 Kinder zwischen 0 und 3 Jahren in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Tagesbetreuungseinrichtungen oder einem NÖ Landeskindergarten und bei Tagesmüttern bzw. Tagesvätern betreut. Die Betreuungsquote in Baden erreicht damit 39,3 Prozent in dieser Altersgruppe.

Landesrätin Barbara Schwarz zeigt sich erfreut über den vorbildlichen Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen: „In Niederösterreich hält der Trend zu mehr Kinderbetreuungseinrichtungen weiterhin ungebrochen an. Auch im Jahr 2017 entstehen bis zu 1.750 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze in unserem Bundesland. Hochgerechnet bedeutet das, dass wir eine neue Betreuungsgruppe pro Woche in unserem Bundesland eröffnen können. Das Beispiel Baden zeigt, dass der Weg, den das Bundesland Niederösterreich in der Kinderbetreuung geht, ein sehr erfolgreicher ist: Dort, wo der Bedarf an Kinderbetreuung besteht, sollen je nach Gemeinde maßgeschneiderte Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. All das zeigt, wie erfolgreich unsere Gemeinden und Städte mit dem Land Niederösterreich an der Entwicklung von Kinderbetreuungsangeboten arbeiten. Es ist daher auch notwendig, dass der Bund auch nach dem Auslaufen der 15-a Vereinbarung im heurigen Jahr den weiteren Ausbau und den laufenden Betrieb durch ausreichende Fördermittel unterstützt.“

Durch den Ausbau der institutionellen Kleinkindbetreuung liegt die Stadt Baden im Spitzenfeld was die Betreuungsplätze und die Betreuungsquote betrifft. Das Ziel der Europäischen Union einer Betreuungsversorgung von 33 Prozent für unter dreijährige Kinder wird in Baden übererfüllt. Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek ergänzt: „Auf den Wunsch der Eltern nach einem breit gefächerten Angebot an Kleinkindbetreuung hat die Stadt reagiert. In der Familienstadt Baden haben Eltern die Wahlfreiheit, wie sie ihre Kinder betreuen wollen. Die Stadt schafft gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

„Das Angebot an Kinderbetreuung wird in unseren und durch unsere Gemeinden stetig ausgebaut und Niederösterreich schafft es, trotz der geographischen Besonderheit eines Flächenbundeslandes, im Spitzenfeld bei den Betreuungsquoten zu liegen. Trotzdem ist es mir wichtig, dass wir unser Angebot nicht vorrangig an Kennzahlen bemessen und bewerten, sondern uns weiterhin am Bedarf der Eltern orientieren und qualitätsvolle Betreuung forcieren. Betreuungsplätze müssen dort entstehen, wo Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden kann und Eltern die Betreuung benötigen. Wer Niederösterreich kennt, muss wissen, dass es keine einheitliche Betreuungsstruktur im Bundesland geben kann. Denn es braucht in Ballungszentren und in den ländlichen Räumen unterschiedliche Betreuungszugänge und -angebote. Eines ist für mich sicher: Leerstehende Bauten ohne Kinderlachen, finanziert aus Steuergeldern, soll und wird es in Niederösterreich nicht geben“, stellt Landesrätin Schwarz klar.

Nähere Informationen. Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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