L 1027 Spange Retzerland

Die Spange Retzerland verbindet die Stadt Retz und das Retzerland in Zukunft ortsgebietsfrei mit der B 303, welche die Hauptverbindung in Richtung Wien bzw. Tschechien darstellt. Die Spange dient unmittelbar zur Verkehrsentlastung (vor allem vom LKW-Verkehr) der Ortsgebiete von Kleihöflein, Kleinriedenthal, Ragelsdorf und Unterretzbach und dadurch zur Erhöhung der Lebensqualität für die anrainende Wohnbevölkerung. In weiterer Folge werden durch die Spange Retzerland auch die Ortschaften Watzelsdorf, Unternalb und Teile von Retz entlang der     B 30 vom Verkehr entlastet.

Übersichtsplan zur Spange Retzerland
© Land NÖ / ST

Die Trasse der Spange Retzerland wird in zwei Bauabschnitten hergestellt:

Abschnitt 1 (Neubau der Trasse): ist bereits umgesetzt und seit Dezember 2015 unter Verkehr.

Abschnitt 2 (Ausbau am Bestand): verläuft vom Kreisverkehr B 303 / L1027 vor der Landesgrenze über die bestehende Landesstraße L 1027 bis vor das Ortsgebiet von Unterretzbach.

Frühbronzezeitliches_Hockergrab
© Land NÖ

Dieses Bild zeigt eine sogenannte "Hockerbestattung". Auf Grund des Fundmaterials sowie der kulturtypischen Hockerstellung des Bestatteten lässt sich der Befund der Frühen Bronzezeit zuordnen. In Absolutdaten bedeutet dies einen Zeitraum zwischen etwa 2.200 und 1.800 v. Chr. Die Summe mehrerer Merkmale - vorab anthropologischer Untersuchungen - weist auf ein männliches Individuum mit einem Sterbealter zwischen 30 und 40 Jahren hin.

Jungsteinzeitlicher Hausgrundriss
© Land NÖ

Hier können Sie einen Hausgrundriss der auf Grund des Fundmaterials sowie der Gesamtsituation der Befunde der sogenannten "Linearbandkeramik" zuzuordnen ist. Dabei handelt es sich um eine Phase der Jungsteinzeit zwischen etwa 5.500 und 4.900 v. Chr. und zugleich um jene Zeit, in der der Mensch zum ersten Mal sesshaft geworden ist. Der Hausgrundriss besteht zum einen aus in Reihen angeordneten, rundlichen und zum anderen aus länglichen Gruben. Die rundlichen, dunklen Verfärbungen sind die Überreste ehemaliger Holzpfosten. Die länglichen Gruben verbergen wohl jeweils Doppelstellungen dieser Holzpfosten. Gemeinsam bildeten sie das Gerüst eines Hauses. In der weiteren Folge des Hausbaus wurden zur Errichtung der Wände die Holzpfosten mit Flechtwerk verbunden und anschließend mit Lehm verschmiert.

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Letzte Änderung dieser Seite: 13.4.2017
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