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31.08.2017 | 10:50

Amtseinführung des neuen NÖ Landespolizeidirektors Konrad Kogler

LH Mikl-Leitner: „Ein Sicherheitsmanager, der national und international anerkannt ist“

Amtseinführung des neuen Landespolizeidirektors von Niederösterreich, Konrad Kogler (m.), durch Innenminister Wolfgang Sobotka (l.) und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (r.).
Amtseinführung des neuen Landespolizeidirektors von Niederösterreich, Konrad Kogler (m.), durch Innenminister Wolfgang Sobotka (l.) und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (r.).© NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Sitzungssaal des Niederösterreichischen Landtages in St. Pölten fand heute, Donnerstag, die Amtseinführung des neuen Leiters der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Konrad Kogler, statt.

Das Thema Sicherheit sei für sie ein „ganz wichtiges Anliegen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in ihrer Festrede. Seit ihrem Amtsantritt habe man in Niederösterreich „gemeinsam einiges geschafft“, verwies sie auf den bundesweit größten Rückgang im Bereich der Kriminalität, auf das größte Sicherheitspaket seit mehr als 15 Jahren und auch auf die Tatsache, dass mehr als 200 Sicherheitsjobs von den Zentralstellen nach Niederösterreich wandern. Mit all diesen Maßnahmen werde man es schaffen, „Niederösterreich noch sicherer zu machen“, aber für all diese Maßnahmen brauche es auch zwei Voraussetzungen, nämlich die kompetente Arbeit der Polizistinnen und Polizisten sowie umsichtige Führungspersönlichkeiten, betonte sie.

Daher sei die Bestellung von Konrad Kogler „ein ganz großer Gewinn für unser Bundesland“, so Mikl-Leitner: „Er ist ein Sicherheitsmanager, der national und international anerkannt ist, er hat fachliche, sachliche und soziale Kompetenz, er ist engagiert, couragiert und ambitioniert.“ Im Kampf gegen die Kriminalität brauche es starke Persönlichkeiten mit einem starken Charakter und Konrad Kogler habe seine Verantwortung stets mit Kompetenz, Besonnenheit und Umsicht wahrgenommen, hielt die Landeshauptfrau fest. „Er genießt das Vertrauen der Mannschaft, das Vertrauen der Bevölkerung und das Vertrauen des Landes Niederösterreich“, so Mikl-Leitner, die auch an Koglers Vorgänger Franz Prucher „ein ganz großes Danke“ richtete.

Das Motto „Gemeinsam.Sicher“ werde in Niederösterreich gelebt, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka in seiner Rede. Das Thema Sicherheit sei eine „alle Gesellschaftsgruppen durchdringende Thematik“, so Sobotka, der auf Problemstellungen wie die Frage der Rechtsstaatlichkeit und die Frage der Migration näher einging. Zum Thema „organisierte Kriminalität“, hielt er fest, dass diese heute globalisiert agiere, und daher brauche es „ein wirksames internationales Bekämpfen“, und dafür „braucht die Polizei auch die nötigen Möglichkeiten“.

Dem neuen Landespolizeidirektor wünschte Sobotka „alles Gute, viel Freude und viel Erfolg“ und „dass du all das, was du dir vorgenommen hast, umsetzen kannst“. Kogler habe „ein wohlbestelltes Haus übernommen“, dankte der Innenminister auch dem scheidenden Landespolizeidirektor Prucher.

Nach der Fahnenübergabe und der offiziellen Überreichung des Ernennungsdekretes folgte die Antrittsrede des neuen Landespolizeidirektors. Er habe die Arbeit von Franz Prucher, dessen Stellvertretern und der gesamten Polizei in Niederösterreich kennen und schätzen gelernt, so Kogler, der betonte, man gehe hier mit äußerster Professionalität an die Arbeit heran und erziele dadurch „tolle Ergebnisse“.

Im Blick auf die Zukunft sprach er vor allem die Herausforderungen durch Digitalisierung, Migration sowie des Extremismus und Terrorismus an. Ein wichtiger Schwerpunkt für ihn sei aber auch „der Kontakt mit den Menschen im Land“, denn nur gemeinsam könne man nachhaltige Lösungen zustande bringen, so Kogler. Er verspreche, dass er sich mit seinem gesamten Team in Niederösterreich „mit vollem Einsatz der Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher“ widmen werde, betonte er.

Konrad Kogler stammt aus der Steiermark und trat 1984 in den Dienst der Bundespolizeidirektion Wien ein. Im Jahr 1997 wechselte er ins Innenministerium. In den Jahren 2002 und 2003 war er Bezirksgendarmeriekommandant von Neusiedl am See, von 2003 bis 2005 fungierte er als stellvertretender Landesgendarmeriekommandant des Burgenlandes, nach der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie als stellvertretender Landespolizeikommandant im Burgenland. 2008 wurde Kogler zum Sektionsleiter-Stellvertreter der Sektion II in der Generaldirektion für öffentliche Sicherheit bestellt, mit 1. Jänner 2011 zum Leiter der Gruppe Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz. Am 1. Jänner 2013 übernahm er das Amt des Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit. Neben seiner beruflichen Tätigkeit schloss Kogler im Jahr 2002 sein Studium an der Universität Wien ab, im Jahr 2007 beendete er sein Masterstudium an der Fachhochschule Wiener Neustadt.

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Im Bild von links nach rechts: Landespolizeidirektor-Stv. Rudolf Slamanig, Innenminister Wolfgang Sobotka, der neue Landespolizeidirektor Konrad Kogler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landespolizeidirektor-Stv. Franz Popp.
Im Bild von links nach rechts: Landespolizeidirektor-Stv. Rudolf Slamanig, Innenminister Wolfgang Sobotka, der neue Landespolizeidirektor Konrad Kogler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landespolizeidirektor-Stv. Franz Popp. © NLK PfeifferDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Bild von links nach rechts: Landespolizeidirektor-Stv. Rudolf Slamanig, Innenminister Wolfgang Sobotka, der neue Landespolizeidirektor Konrad Kogler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landespolizeidirektor-Stv. Franz Popp.

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