01.02.2012 | 11:47

Gemeinsamer Fördertopf von NÖGUS und NÖGKK für Selbsthilfegruppen

Sobotka: Selbsthilfe in Niederösterreich neuen Impuls geben

 

Von einem besonderen Meilenstein in der Kooperation zwischen dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) und der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK), welcher der Selbsthilfe in Niederösterreich einen neuen Impuls gebe, sprach Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, Mittwoch, 1. Februar, in St. Pölten bei der gemeinsam mit Elfriede Schnabl, Obfrau des Dachverbands der NÖ Selbsthilfegruppen, und Gerhard Hutter, Obmann der NÖGKK, vorgenommenen Präsentation einer gemeinsamen Förderung von NÖGUS und NÖGKK für sekundär- und tertiärpräventive Therapien für Mitglieder von Selbsthilfegruppen in Niederösterreich.

„Die NÖ Landeskliniken sind sehr interessiert daran, dass Selbsthilfegruppen in ihren Häusern bestens aufgehoben sind, dass Menschen mit besonders gravierenden oder chronischen Krankheiten psychologische Unterstützung und gemeinsames Vorgehen angeboten wird, um ihre Krankheit nicht nur zu akzeptieren, sondern schließlich auch zu überwinden. Deshalb haben wir auch das selbsthilfefreundliche Krankenhaus ins Leben gerufen", so Sobotka weiter.

„Bereits bisher setzt der NÖGUS jährlich 150.000 Euro für den Dachverband der Selbsthilfegruppen ein. Neu ist nun die aktive Förderung einzelner Projekte durch einen gemeinsamen Fördertopf in der Höhe von jährlich 50.000 Euro, der zu jeweils 50 Prozent von NÖGUS und NÖGKK dotiert wird. Damit ist Niederösterreich Vorreiter im Bereich der Selbsthilfegruppen", betonte der Landeshauptmannstellvertreter.

2012 kommt das Budget des Fördertopfes den fünf Krankheitsbildern Herzkrankheiten, Parkinson, Brustkrebs, Morbus Bechterew bzw. Skoliose und damit 19 niederösterreichischen Selbsthilfegruppen zugute; gleichzeitig wird das Projekt durch das IMC Krems evaluiert. Österreichweit haben sich rund 250.000 chronisch Kranke zu Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen; in Niederösterreich sind es etwa 30.000, die in 300 Selbsthilfegruppen organisiert sind. Mehr als zwei Drittel aller Selbsthilfegruppen sind medizinischen Krankheitsbildern zuzuordnen, das restliche Drittel entfällt auf den Sozial- und Behindertenbereich.

Nähere Informationen beim Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen unter 02742/226 44, e-mail info@selbsthilfenoe.at und http://www.selbsthilfenoe.at/, bzw. beim Büro LH-Stv. Sobotka unter 02742/9005-12221, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, e-mail eberhard.blumenthal@noe.gv.at.

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