28.12.2011 | 10:32

Christbäume sind nach Weihnachten wertvoller Rohstoff

Pernkopf: Umweltgerechte Entsorgung ist wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Traditionellerweise bleiben Christbäume in vielen Häusern und Wohnungen etwa bis zum Dreikönigs-Tag am 6. Jänner aufgestellt. Danach sollten sie richtig entsorgt werden, wofür in den niederösterreichischen Gemeinden alljährlich Sammelstellen eingerichtet sind. Mancherorts werden sogar Gratisabholaktionen für die Bäume durchgeführt. Die Christbäume werden dann entweder gehäckselt bzw. kompostiert und so zu Humus umgewandelt oder sind als Brennstoff eine umweltgerechte Alternative zu Öl und Gas. In beiden Fällen sind sie aber ein wertvoller und umweltfreundlicher Rohstoff.

„Angesichts der wachsenden Bedeutung der Biomasse in Niederösterreich stellen auch die Christbäume einen wesentlichen Beitrag zur umweltgerechten Energiegewinnung dar. Für die Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet dies, dass sie nicht nur beim Kauf eines heimischen Christbaums, sondern auch bei der umweltfreundlichen Entsorgung aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können", so Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Um den Kompost sauber bzw. die Schadstoffbelastung bei einer Verbrennung gering zu halten, sollte der Baum bereits zur Gänze von Schmuck und Lametta befreit sein. Dies gilt auch, wenn man seinen Christbaum am eigenen Komposthaufen entsorgt bzw. selber verbrennt. Die vom Baum entfernten Produkte sind - sofern sie nicht bei den nächsten Weihnachtsfesten wieder verwendet werden - über die Problem-Sammelstellen zu entsorgen. Weitere Auskünfte über die Christbaum-Sammelstellen erteilen die jeweiligen Gemeinden oder die NÖ Abfallwirtschaftsverbände.

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, e-mail klaus.luif@noel.gv.at.

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