11.10.2011 | 10:38

„Wein-Garten-Design" für Langenlois

Bohuslav: Optimale Ergänzung dreier Themenwege steigert Attraktivität

Die Stadtgemeinde Langenlois (Bezirk Krems-Land) plant die Konzipierung dreier Themenrouten, bei denen einerseits der Wein, andererseits der Garten und das Thema Design im Mittelpunkt stehen werden. Unter dem Namen „Wein-Garten-Design" sollen diese drei Wege die Gäste zu bestehenden touristischen Anziehungspunkten vor Ort führen. Ziel ist es, die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Kamptal-Stadt zu verlängern und die Wertschöpfung zu erhöhen. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus-Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 58.700 Euro.

„Gerade in Niederösterreich gibt es zahlreiche touristische Angebote, die einzelne Stadtgemeinden markenkonform aufwerten. Der Wein, der Garten und Langenlois gehören so gesehen untrennbar zusammen. Im Tourismus genügt es nicht mehr, einzelne Schautafeln aufzustellen. Dass sich in Langenlois gleich drei Themenwege optimal ergänzen, steigert die Attraktivität der Stadtgemeinde und sorgt mit Sicherheit für großen Zuspruch", so Bohuslav.

Konkret handelt es sich hierbei um die thematische Aufwertung dreier bereits bestehender Wanderwege. Die erste dieser Routen führt die BesucherInnen in Form eines Genusserlebnisses zum Langenloiser Wein. Die zweite Themenroute leitet die Gäste von den Langenloiser Betrieben bis zum Ortskern der Stadt, während sich der dritte Rundweg dem Thema Garten widmet und die Schritte der Interessierten zu den Kittenberger Erlebnisgärten bzw. zur Arche Noah nach Schiltern lenkt. Für die Wanderer soll sich durch diese Neukonzeption die Erlebnisqualität in der bekanntesten Garten- und Weinstadt des Kamptals erhöhen.

In den kommenden Wochen wird die Inszenierungsagentur Erlebnisplan GmbH beauftragt, Details für alle drei Routen auszuarbeiten. Neben Routenführung, Infotafeln, Objektschildern und Leitsystem liegt der Schwerpunkt dabei auf den Attraktionselementen, den Inszenierungsstationen und der Storyline mitsamt den Audioguide-Erzählungen. Zudem sollen Beteiligungsmodelle für interessierte Partnerbetriebe bedacht werden.

 

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