10.10.2011 | 15:07

EUREGIO Innovationspreis zum zehnten Mal vergeben

LR Schwarz: In Niederösterreich wird ‚Europäische Nachbarschaft\' aktiv gelebt

Im Beisein von rund 210 internationalen Gästen fand vor wenigen Tagen auf Schloss Hof die feierliche Verleihung des EUREGIO Innovationspreises 2011 statt. Diese Auszeichnung wurde auf Initiative des Regionalmanagements Niederösterreich und seiner Partner aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn heuer zum bereits zehnten Mal vergeben, insgesamt waren 66 Institutionen von grenzüberschreitenden Kulturvereinen über Bildungsstätten bis hin zu Umweltorganisationen nominiert.

„Dass in Niederösterreich die ‚Europäische Nachbarschaft‘ aktiv gelebt wird, erkennt man an der Vielzahl der grenzüberschreitenden Projekte und Initiativen. Mit dem Innovationspreis soll allen Organisationen und Institutionen gedankt werden, die diesen Gedanken durch ihre Arbeit unterstützen und in die Regionen tragen", so Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.

Beim diesjährigen EUREGIO Innovationspreis ging es um das Thema „Zusammen Wachsen", der Preis wurde an jeweils drei Nominierte in den Kategorien Gemeinden, Kleinregionen und Organisationen verliehen. In der Kategorie Gemeinde belegte die Gemeinde Wolfsthal, die eng mit Bratislava kooperiert und seit 2008 durch die Buslinie Bahnhof Wolfsthal - Neue Brücke/Bratislava an das lokale Busnetz von Bratislava angeschlossen ist, den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz landete in der Kategorie Gemeinde die Stadtgemeinde Hollabrunn, auf Platz drei landete die Stadtgemeinde Gmünd - Verein Prechody.

In der Kategorie Kleinregionen ging der erste Platz im heurigen Bewerb an das Weinviertel Dreiländereck. Dieses besteht seit mehr als zehn Jahren und grenzt an die Nachbarländer Tschechien und Slowakei. Es bestehen starke Verbindungen zu den Nachbarn und es gibt in mehreren Bereichen Zusammenarbeit, ein Beispiel dafür ist die Poysdorfer Weinparade. Den zweiten Platz belegte hier das Schneebergland, auf dem dritten Platz landete in dieser Kategorie der Zukunftsraum Thayaland.

In der Kategorie Organisationen siegte die Waldviertel Akademie, die in den vergangenen Jahren etliche Projekte im grenzüberschreitenden Bereich durchgeführt hat. Auf dem zweiten Platz landeten der Kindergarten Mitterretzbach und der Kindergarten Bad Erlach mit Unterstützung der Abteilung Kindergarten und Schule des Landes Niederösterreich - diese beiden Kindergärten haben sich im Rahmen der NÖ Sprachenoffensive besonders hervorgetan. Den dritten Platz belegte hier die Energieagentur der Regionen, die zuletzt durch das grenzüberschreitende Projekt „Energy Future" auf sich aufmerksam machte.

Zusätzlich vergab die Jury einen Sonderpreis für besondere Leistungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Über diesen Preis konnte sich die Stadtgemeinde Marchegg freuen, die in der Vergangenheit zahlreiche Initiativen in Richtung grenzüberschreitende Zusammenarbeit gesetzt hat. Ein wichtiger Impuls der grenzüberschreitenden Partnerschaft zwischen den Städten Malacky und Marchegg ist dabei ein Projekt, das aus der gemeinsamen Palffy-Geschichte resultiert und das einen entsprechenden touristischen Grundstein legt. Vor kurzem wurde Marchegg auch als Sitz des trilateralen Ramsar-Zentrums für die March-Thaya-Auen vorgeschlagen.

Neben dem Diplom erhielten die jeweiligen PreisträgerInnen einen Zwergobstbaum als Symbol für das diesjährige Thema des Bewerbs - das „Zusammen Wachsen".

Nähere Informationen: Regionalmanagement NÖ, Regionalmanagement-Büro Waldviertel, Telefon 02822/9025-20213, e-mail silvia.kellner@rm-waldviertel.at bzw. info@rm-waldviertel.at, http://www.rm-waldviertel.at/, bzw. mecca consulting, DI Dr. Hannes Schaffer, e-mail office@mecca-consulting.at.

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