03.10.2011 | 14:16

Jubiläum 15 Jahre Wieselbus

Wilfing: Paradebeispiel für ausgezeichnet funktionierendes öffentliches Verkehrsmittel

Auf elf Strecken und rund 100 Kursen fahren pro Jahr 720.00 Fahrgäste in 47 hoch-modernen Fahrzeugen. Damit ist der Wieselbus zu einer echten Konkurrenz für den Individualverkehr geworden. „Der Wieselbus hat sich den vergangenen 15 Jahren zu einem bewährten System für den öffentlichen Verkehr entwickelt und eine echte Erfolgsstory hingelegt. Mit dem Wiesel-Schnellbussystem hat das Land Niederösterreich vor 15 Jahren ein Paradebeispiel für ein ausgezeichnet funktionierendes öffentliches Verkehrsmittel geschaffen", erklärte Landesrat Mag. Karl Wilfing heute, Montag, 3. Oktober, anlässlich der Jubiläumsfeier „15 Jahre Wieselbus" in St. Pölten.

Der Wieselbus hat in den vergangenen 15 Jahren das öffentliche Verkehrssystem durch ein Konzept geprägt, das vor allem durch kurze Reisezeiten und hohen Komfort besticht. Betreiber der Wiesel-Schnellbuslinien ist die Niederösterreichische Verkehrs-Organisationsgesellschaft m.b.H. (NÖVOG). Als Vertreter der betriebsführenden Busunternehmen kam Dr. Robert Blaguss, Geschäftsführer von Blaguss Reisen, in seinem Rückblick auf 15 Jahre Entwicklung zu dem Schluss: „Mit dem Wieselbus wurde ein Vorzeigeprojekt geschaffen, dessen Gewinner die Fahrgäste und die Umwelt sind."

Die Marke Wieselbus erhielt 2010 ein neues Design, das „silberne Wiesel" macht die Busse der Flotte klar erkennbar. Seit Anfang 2010 ist die dritte Generation auf den Straßen unterwegs. Die Busse zeichnen sich durch besseren Komfort, ein neues Innendesign und eine verbesserte Ökobilanz aus. Alle Busse entsprechen der Abgasnorm EURO V und leisten dadurch einen aktiven Beitrag zur Schadstoffreduktion im Straßenverkehr. „Darüber hinaus sind die Busse bereits standardmäßig mit WLAN, Stromversorgung, Radio, Klimaanlage und WC ausgestattet. Ein hoher Komfort also, den sich andere Anbieter im öffentlichen Verkehr durchaus abschauen sollten", so Wilfing. „Wenn es den Wieselbus nicht gäbe, dann müsste man ihn erfinden", brachte NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl die Sache auf den Punkt.

Die Zufriedenheit der Kunden spiegelt sich in der Anzahl der Fahrgäste wider. Seit der Abfahrt der ersten Wieselbusse im Jahr 1996 ist die Zahl der Fahrgäste auf das 2,7-Fache gestiegen. In den vergangenen 15 Jahren wurde zudem weiter an der Verbesserung der Qualität gearbeitet, so wurde vom Land Niederösterreich in Zusammenarbeit mit den Gemeinden das Haltestellensystem ausgebaut und eine Verbesserung der infrastrukturellen Anschließung an Park & Ride Anlagen erzielt. Zuletzt wurden beispielsweise 2010, nach Eröffnung der Donaubrücke bei Traismauer, die neue Haltestelle und die Park & Ride Anlage in Grafenwörth erschlossen.

Dennoch bleibt auch für die Zukunft noch viel zu tun, wird doch das Thema öffentlicher Verkehr zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Die Rolle der Wieselbusse ist dabei vordefiniert: Mit den richtigen Ressourcen und dem nötigen Know-how sollen sie auch noch in 15 Jahren der Pionier unter den Schnellbussystemen sein", so Wilfing abschließend.

Nähere Informationen: NÖVOG, Mag. Brigitta Pongratz, Telefon 02742/36 09 90-13, 0676/566 24 13, http://www.noevog.at/.

 

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