28.09.2011 | 16:17

Land NÖ und Technische Universität Wien kooperieren bei „MedAustron"

LH Pröll: „Anerkannter Partner mit entsprechendem Know-How"

Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich und der TU-Wien bei MedAustron: im Bild Rektor Prof. DI Dr. Peter Skalicky, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Aufsichtsratsvorsitzener Mag. Klaus Schneeberger (v.l.n.r.)
Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich und der TU-Wien bei MedAustron: im Bild Rektor Prof. DI Dr. Peter Skalicky, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Aufsichtsratsvorsitzener Mag. Klaus Schneeberger (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Land Niederösterreich und die Technische Universität Wien werden im Zusammenhang mit dem Projekt „MedAustron" intensiv zusammenarbeiten. Am heutigen Mittwoch, 28. September, kam es im NÖ Landhaus zur Unterzeichnung eines „Memorandum of Understandig". Darin ist die Schaffung von zwei Professuren für Strahlungsphysik bzw. Beschleunigungsphysik vorgesehen, die Finanzierung für jeweils eine Professur tragen die Technische Universität Wien sowie das Land Niederösterreich. Das Land wird dafür rund 400.000 Euro pro Jahr zur Verfügung stellen.

„Mit der Technischen Universität Wien haben wir bei „MedAustron" einen anerkannten Partner mit entsprechendem Know-How", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des Pressegespräches. Seit 2008 bestehe bereits eine Kooperation mit dem CERN in Genf, informierte Pröll: „Rund 40 Mitarbeiter leisten schon jetzt entsprechende Vorarbeiten für das Projekt, insbesondere für den Teilchenbeschleuniger."

Mit dem Bau von „MedAustron" liege man „voll im Zeitplan", berichtete der Landeshauptmann weiters. Bis jetzt seien rund 30 Millionen Euro verbaut worden, 60 Prozent der Bauaufträge seien an Unternehmen aus Niederösterreich vergeben worden. Pröll: „Der Rohbau wird zu Weihnachten dieses Jahres fertig gestellt, mit der Installation des Teilchenbeschleunigers wird im Oktober 2012 begonnen, der Probebetrieb soll im Frühjahr 2013 aufgenommen werden. Die ersten Behandlungen sind für das Jahr 2015 vorgesehen." Rund 1.200 Patientinnen und Patienten können im Vollbetrieb durch „MedAustron" behandelt werden, informierte der Landeshauptmann.

Der Rektor der Technischen Universität Wien, Prof. DI Dr. Peter Skalicky, betonte, für MedAustron brauche es „hochqualifiziertes Personal". Für die Technische Universität Wien sei MedAustron eine „höchst willkommene Herausforderung und eine Weiterentwicklung unseres Portfolios", so Skalicky. Die beiden Professuren werden international ausgeschrieben, informierte der Rektor der TU Wien.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Errichtungs- und Betriebsgesellschaft MedAustron, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, hob die Bedeutung der Bestrahlungstechnik, die bei MedAustron zur Anwendung kommt, hervor: „Mit Ausnahme des CERN ist nirgendwo in Europa ein derartiger Strahl für die nichtklinische Forschung vorhanden."

 

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