29.08.2011 | 11:23

Niederösterreich bei den Technologiegesprächen in Alpbach

Bohuslav: Heimisches Know-how bietet Lösungen für Alltagsprobleme

Bei den Alpbacher Technologiegesprächen stand heuer das Thema „Demographie" im Mittelpunkt. Das Land Niederösterreich nutzte dabei die Gelegenheit und stellte in einem eigenen Arbeitskreis die Leistungen der heimischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen einem internationalen Fachpublikum vor.

„Benutzerfreundliche Fahrscheinautomaten, mehr Funktionalität und Komfort im Wohnen oder ein einfaches Öffnen von Produktverpackungen - an den niederösterreichischen Technopolen wird mit Unterstützung der Cluster Niederösterreich an innovativen Lösungen gearbeitet, die das Leben im Alltag erleichtern", betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Im Rahmen des Projekts „NOVA HOME" wurde beispielsweise mit Hilfe des Bau.Energie.Umwelt Cluster der Wirtschaftsagentur ecoplus ein Musterhaus errichtet, das „Sicheres Wohnen im Eigenheim" gewährleistet. Der Einsatz von Sensorik ermöglicht speziell älteren Personen ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden. Mit derselben Technologie kann aber auch der Energiehaushalt kontrolliert und gesteuert werden.

Der Lebensmittel Cluster Niederösterreich begleitet das Kooperationsprojekt „Komfortgerechte Verpackungen", bei dem unter anderem die Wünsche der Käuferschicht über 60 Jahre berücksichtigt werden. Bessere Lesbarkeit der Produktinformation und optimierte Verpackungen, die sich leichter öffnen lassen, sind dabei das Thema. „Durch ansprechendes Produktdesign wird eine breite Käuferschicht erreicht, die sich gerne mit mehr Komfort und Funktionalität anfreunden wird", meinte Bohuslav.

Am Technopolstandort Krems entwickeln die Wissenschafter zum einen Methoden, die mittels Knorpelzelltransplantation eine Regeneration der Gelenkoberfläche möglich machen, zum anderen forscht das Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement der Donau Universität Krems am Umgang mit Fahrscheinautomaten. In Tulln hingegen wird an der Optimierung von Wirkstoffen aus Arzneipflanzen durch chemisch-synthetische Verfahren gearbeitet, die im Bereich der Altersdiabetes universell einsetzbar sind.

Landesrätin Dr. Bohuslav konnte heuer in Alpbach mit dem Vorsitzenden des Rats für Forschung und Technologieentwicklung, Dr. Hannes Androsch, eine strategische Kooperation unterzeichnen. Weiters standen zahlreiche Gesprächstermine, unter anderem mit Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle und der oberösterreichischen Landesrätin für Bildung und Wissenschaft, Mag. Doris Hummer, am Programm.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, bzw. ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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