29.04.2011 | 09:24

Finanzspritze aus dem Entwicklungsfonds für Kleinregionen

Gemeinsame Lösungen mit vereinten Kräften

Elektrische Mobilität für den Klimaschutz und gemeinsame Sicherung von Arbeitsplätzen: Das sind zwei Ideen, mit denen niederösterreichische Kleinregionen gemeinsam Lösungen für alltägliche Probleme suchen - und finden. Bei der heurigen Frühjahrsvergabesitzung des Entwicklungsfonds für Kleinregionen wurden zwei kleinregionale Projekte aus der Hauptregion NÖ Mitte zur Umsetzung dieser Ideen mit einer Fördergenehmigung bedacht:

„E-mobil im Pielachtal" ist eine Initiative, um der elektrischen Mobilität in der Kleinregion Pielachtal zum Durchbruch zu verhelfen. Dafür werden von der Kleinregion mit ihren acht Mitgliedsgemeinden sinnvolle, wichtige Maßnahmen bzw. Projekte erarbeitet und mit relevanten Förderschienen verknüpft. Der Fokus liegt dabei auf jenen Maßnahmen, von denen die lokale Bevölkerung profitiert. Im Sinne einer Vorbildwirkung wollen die Gemeinden der Kleinregion auch selbst in einigen Bereichen E-Fahrzeuge einsetzen. Um strategisch umfassend vorzugehen und keinen Aspekt außer Acht zu lassen, wird dafür nun ein Konzept erstellt, das über den Entwicklungsfonds gefördert wird.

Auf Initiative des Regionalverbandes NÖ Mitte wird zudem erstmals in Niederösterreich ein Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ) modellhaft etabliert. Ein AGZ ist eine Genossenschaft oder ein Verein, die bzw. der von mehreren Organisationen getragen wird und Arbeitskräfte anstellt. Ein AGZ kombiniert den jeweiligen Teilbedarf einzelner Organisationen zu Vollzeitarbeitsplätzen, die dann flexibel in den AGZ-Mitgliedsorganisationen - etwa Gemeinden oder Unternehmen - zum Einsatz kommen. Das geförderte Projekt umfasst eine Bedarfsanalyse sowie die rechtliche Expertise durch den Österreichischen Gemeindebund. In einem ersten Schritt profitiert davon die Kleinregion WIR - Wienerwald Initiativ Region.

Nächster Einreichtermin für den Kleinregionalen Entwicklungsfonds, über den die Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik des Amtes der NÖ Landesregierung innovative, interkommunale Projekte aus Niederösterreich unterstützt, ist der 17. November 2011.

Nähere Informationen beim Regionalmanagement NÖ unter 0676/81 22 03 44, Mag. Karin Peter, und e-mail peter@noe-mitte.at.

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