15.04.2011 | 09:19

„Europa-Dialog" mit LH Pröll und BM Spindelegger

Diskussionsveranstaltung an der Donau-Uni Krems

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bundesminister Dr. Michael Spindelegger nahmen am gestrigen Donnerstagabend, 14. April, am „Europa-Dialog" an der Donau-Universität Krems teil. Den Fragen des Publikums sowie des Moderators Reinhard Linke stellten sich auch Johannes Gutmann (Gründer Sonnentor), Helmut Richter (Geschäftsführer der DDSG Blue Danube) und Hans-Peter Wipllinger (Direktor der Kunsthalle Krems).

Landeshauptmann Pröll erinnerte in seiner Stellungnahme zunächst an die Zeit des Eisernen Vorhanges. Heute sei der Erfolg Niederösterreichs im größeren Europa „messbar", so Pröll: „Seit 1995 ist die Wirtschaftsleistung in Niederösterreich um 57 Prozent gestiegen und das verfügbare Einkommen um 50 Prozent." Das Land Niederösterreich habe früher als andere auf eine „Landesaußenpolitik" gesetzt, meinte der Landeshauptmann: „Weil wir rasch gemerkt haben, dass die Internationalisierung für die niederösterreichische Wirtschaft eine riesige Chance bedeutet." In der Donauraum-Strategie sieht Pröll „eine neue Qualität der regionalen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene", insgesamt sei das größere Europa „das wichtigste und zukunftsträchtigste Friedensprojekt überhaupt."

„Wir brauchen viel mehr Auseinandersetzung über das, was Europa heute ist", betonte Außenminister Dr. Michael Spindelegger. Die Donauraum-Strategie als eine makroregionale Strategie sei „ein konkretes Projekt, das Österreich gemeinsam mit Rumänien auf den Weg gebracht hat". Spindelegger sieht in der Donauraum-Strategie eine „sehr gute Chance, in verschiedensten Prioritätsbereichen enger zusammen zu arbeiten", sprach der Bundesminister etwa die kulturelle Zusammenarbeit, oder auch die Kooperation im Bereich der Wirtschaft an.

Der „Europa-Dialog" ist eine Veranstaltungsreihe des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten. Ziel ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Dialog über Europa zu führen sowie persönliche Sichtweisen zum Thema auszutauschen. Bisherige Stationen des „Europa-Dialoges" waren St. Pölten, Graz, Salzburg, Telfs, Eisenstadt und Wien.

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