16.02.2011 | 00:23

Notruf 144 - Rückblick und Ausblick

Sobotka: Qualitativ hochwertige Hilfe in kürzester Zeit

Seit nunmehr über vier Jahren steht den Bürgerinnen und Bürgern der 144 Notruf NÖ als Koordinationsdrehscheibe für Notfallrettung und Krankentransporte rund um die Uhr zur Verfügung. Über das operative Ergebnis 2010 und den Ausblick auf das Jahr 2011 informierten heute, Mittwoch, 16. Februar, bei einer Pressekonferenz in St. Pölten Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und die Geschäftsführer Mag. (FH) Thomas Pöchacker und Ing. Christof Constantin Chwojka.

„In Zusammenarbeit u. a. mit Rotem Kreuz, Arbeitersamariterbund und ÖAMTC Christophorus Flugrettung wurde für Niederösterreich viel geleistet und qualitativ hochwertige Hilfe in kürzester Zeit garantiert", sagte Sobotka. Die knapp 1,7 Millionen Anrufe, die jährlich von den 125 Mitarbeitern entgegengenommen und disponiert werden, seien ein beeindruckendes Zeugnis für die Leistungsfähigkeit. Die in diesem Zusammenhang für das NÖ Gesundheitswesen geleistete Qualität stimme, trotzdem wolle man „nicht stehen bleiben", sondern zukünftig alle Verbesserungspotenziale für die Landsleute heben.

In 98 Prozent aller Fälle ist das Rettungsauto in 10 Minuten vor Ort bzw. der Notarzt in 12 Minuten beim Einsatzort, führte Sobotka weiter aus. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Kliniken gelinge es, das Entlassungsmanagement mittlerweile über den Computer automatisch zu disponieren, wodurch sich die Anzahl der Telefonate reduziert habe. Diese Automatisation führe zu einer Entlastung der Mitarbeiter, die in einer Schicht durchschnittlich rund 300 Anrufe entgegennehmen, so Sobotka. „Im Jahr 2010 stieg die Anzahl der Krankentransporte gegenüber dem Vorjahr um 1.200 auf 670.000, was auch auf die abgestufte Gesundheitsversorgung bzw. die Spezialisierungen in den einzelnen Landeskliniken zurückzuführen ist." Im Jahr 2010 wurden insgesamt 170.000 Notfalleinsätze durchgeführt, sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter.  

Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den angrenzenden Bundesländern meinte Sobotka, dass alle Rettungsfahrzeuge im Raum Mariazell, Mitterbach und Annaberg mit Digitalfunkgeräten ausgestattet wurden, die auch in niederösterreichischen Einsatzfahrzeugen verwendet werden. Überdies funktioniere seit einigen Monaten der Zugriff auf ASFINAG-Kameras sehr gut, wodurch die Einsatzkräfte noch schneller disponiert werden können, erinnerte Sobotka.

Neben einem Forschungsprojekt mit der Universitätsklinik für Notfallmedizin im Allgemeinen Krankenhaus in Wien habe es sich der 144 Notruf NÖ heuer zur Aufgabe gemacht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsleitstelle im besonderen Maße fortzubilden, wofür es auch notwendig war, moderne Schulungsräumlichkeiten zu schaffen.

Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 027427/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@ecoplus.at, http://www.144.at/.

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