10.02.2011 | 10:39

Vergleichsstudie zum kommunalen Radverkehr vorgestellt

Pernkopf: Niederösterreich ist ein guter Boden für Radfahrer

Fast 25 Prozent der Autofahrten in Niederösterreich sind kürzer als 2,5 Kilometer. Ein Großteil dieser Fahrten könnte problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Um eine Steigerung des Radfahranteils zu erreichen, hat nun das Kuratorium für Verkehrssicherheit gemeinsam mit der „umweltberatung" Niederösterreich eine Vergleichsstudie zum kommunalen Radverkehr initiiert, beraten und begleitet. Die Ergebnisse dieser Studie konnte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf kürzlich in St. Pölten vorstellen. Darin wird aufgezeigt, wie der Radverkehrsanteil vor allem im Alltagsverkehr erhöht werden kann und welche Faktoren radfahrfreundliche Gemeinden kennzeichnen.

„Der Radfahranteil ist in den vergangenen Jahren in vielen Bezirken in Niederösterreich gestiegen, und viele Gemeinden und Regionen bemühen sich intensiv, den Alltagsradverkehr zu erhöhen. In den letzten Jahren ist Niederösterreich für Radfahrer immer attraktiver geworden", betonte Pernkopf.

Schwerpunkt der Studie ist ein Vergleich der zwei Vorarlberger Gemeinden Mäder und Wolfurt, die einen besonders hohen Radverkehrsanteil aufweisen, mit den zwei niederösterreichischen Gemeinden Pfaffstätten und Purkersdorf. Die Studie ist in vier Module gegliedert und beinhaltet eine Befragung der Haushalte zum örtlichen Wegenetz sowie eine Exkursion von Testpersonen zu den Gemeinden. Dabei wurden die Vor- und Nachteile im Vergleich zur Heimatgemeinde festgestellt. 

Weitere Informationen: Büro Landesrat Pernkopf, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, e-mail klaus.luif@noel.gv.at.

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