03.02.2011 | 11:37

875 Jahre Korneuburg: Festsitzung des Gemeinderates

Landtagspräsident Hans Penz gratulierte zum Jubiläum

Mit einer Festsitzung des Gemeinderates im historischen Rathaus erfolgte gestern Abend, 2. Februar, der offizielle Auftakt für die 875-Jahr-Feierlichkeiten der Stadtgemeinde Korneuburg. Die Festrede hielt Landtagspräsident Hans Penz. Für ihn sind solche Jubiläen „wie Aussichtswarten, die richtig verstanden und genützt, zum Rundblick einladen" - zum Blick zurück in die Vergangenheit ebenso wie zum Ausblick in die Zukunft. Eine der ganzen großen Herausforderungen der Zukunft ist für Penz der demografische Wandel mit all seinen Auswirkungen auf die Pflege und Betreuung, den Arbeitsmarkt und die Gesundheitssysteme. Die Schaffung einer Universität für Gesundheitswissenschaften in Krems sei neben zusätzlichen Betreuungsangeboten für die ältere Generation ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, so der Landtagspräsident.

Bürgermeister Christian Gepp wie auch Vertreter aller Fraktionen des Gemeinderates boten aus ihrer Sicht einen Rückblick und Ausblick. Zu Wort kamen auch ein Historiker, eine Bürgerin, die sich erst kürzlich in Korneuburg ansiedelte, und die AHS-Schulsprecherin von Korneuburg. Das 875-Jahr-Jubiläum wird in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren Veranstaltungen gefeiert.

Im Jahre 1136 wurde Korneuburg erstmalig urkundlich in der Gründungsurkunde des Benediktinerklosters Klein-Mariazell erwähnt. 1298 erhielt Korneuburg das Stadtrecht. Ursprünglich aus einer Ufersiedlung entstanden, war Korneuburg jahrhundertelang mit Klosterneuburg unter dem gemeinsamen Namen „Nivenburg" verbunden. Die Verbindung war eine Furt durch die damaligen Donauarme.

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