14.12.2010 | 13:23

Letzte Ehrenzeichenverleihung des Jahres 2010

LH Pröll: Mit Optimismus und Zuversicht in das neue Jahr

Im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten konnte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, Dienstag, 14. Dezember, insgesamt 38 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich und vier Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich vergeben. Überdies verlieh der Landeshauptmann vor Ort zehn Personen einen Berufstitel.

Im Rahmen dieser besonderen Feierstunde forderte der niederösterreichische Landeshauptmann dazu auf, einen Blick zurück auf die weiter zurückliegende Vergangenheit des Bundeslandes sowie auf das sich seinem Ende zuneigende Jahr 2010 zu werfen. In einem solchen Blick zurück nämlich, der beim Ende des Zweiten Weltkrieges beginne und über die Zeit des Eisernen Vorhangs bis in die Gegenwart reiche, liege, so der Landeshauptmann, die „Kraft für den Weg nach vorne". Überdies zeige ein solcher Blick, dass in Niederösterreich im Laufe der Jahrzehnte viele Menschen - so auch die heute Auszuzeichnenden - „Hand, Herz und Hirn angelegt haben", um das Land zu jenem angesehenen Land zu machen, das es heute ist. Dies zeige sich auch allein schon am Beispiel des Jahres 2010: „Wir haben schneller als andere reagiert und sind darum auch schneller aus dem Konjunkturtief herausgekommen als andere. So konnten 2010 18.000 neue Betriebe gegründet werden und die Beschäftigtenzahlen sind heute wieder auf dem Niveau von 2007. Auch 2011 wird wohl mit einem neuerlichen Wirtschaftswachstum zu rechnen sein, so dass wir eine gute Perspektive vor uns haben und mit Optimismus und Zuversicht in das neue Jahr gehen können", betonte Pröll.

An der bisherigen Geschichte Niederösterreichs hätten, so der Landeshauptmann weiter, sämtliche am heutigen Tag im Sitzungssaal des NÖ Landtages anwesende Personen ihren Anteil: „Aus den zahlreichen Einzelleistungen setzt sich der Erfolg des ganzen Landes zusammen."

Zu guter Letzt bat der Landeshauptmann die EmpfängerInnen der Ehrenzeichen, die heutige Auszeichnung nicht als End- sondern höchstens als Zwischenbilanz zu betrachten und auch weiterhin ihre jeweilige Erfahrung im und für das Land einzubringen. In diesem Zusammenhang erinnerte Pröll auch daran, dass 2011 das Internationale Jahr der Freiwilligen gefeiert werde und dies gerade für Niederösterreich ein wichtiges Faktum sei - immerhin seien in Niederösterreich im Vorjahr 3,4 Millionen Wochenstunden Freiwilligenarbeit geleistet worden und dieser Familiensinn dürfe auch künftig nicht versiegen.

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