10.12.2010 | 13:06

Sobotka, Mikl-Leitner zum „Betreuten Wohnen" für Senioren

„Wichtiges Erfolgsprojekt auf dem Weg zur sozialen Modellregion

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner präsentierten heute, 10. Dezember, bei einer Pressekonferenz in St. Pölten eine Zwischenbilanz zum Modell „Betreutes Wohnen" für Senioren.

„Wir in Niederösterreich haben uns das große Ziel gesetzt, unser Land zu einer sozialen Modellregion in Europa weiter zu entwickeln", sagte Mikl-Leitner, die weiters meinte: „Die Pflege und Betreuung älterer Menschen wird immer wichtiger, das zeigt ganz deutlich die steigende Lebenserwartung". Mit der Initiative „Betreutes Wohnen" werde dem Wunsch von 85 Prozent der älteren Generation Rechnung getragen, so lange wie möglich im gewohnten Lebensumfeld verbleiben zu können, sagte die Landesrätin. „Betreutes Wohnen" umfasse nicht nur die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum, sondern beinhalte auch ein umfassendes Konzept, um die älteren Menschen aktiv am Leben teilhaben zu lassen. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch die Lage solcher Wohnprojekte, meinte Mikl-Leitner, denn zentrale Infrastruktureinrichtungen in der Gemeinde, wie Einkaufsmöglichkeiten, Kirche, Kaffeehaus oder Gasthaus, sollen auch zu Fuß für die Bewohner leicht erreichbar sein. Auch die Nähe eines Pflegeheimes sei positiv, da wichtige Synergieeffekte genutzt werden können. Auf dem Areal der Pflegeheime Litschau und Mank werden beispielsweise auch Bauprojekte von „Betreutes Wohnen" verwirklicht, führte die Landesrätin aus.    

Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka nannte als Aufgaben des im Rahmen der NÖ Wohnbauförderung betriebenen Modells „Betreutes Wohnen" vor allem die Berücksichtigung der Wohnbedürfnisse der älteren Generation. Die besondere Förderung gehe in Richtung Barrierefreies Wohnen mit breiten Türen und mit Grundrissen, innerhalb derer man sich auch mit Gehhilfen oder im Rollstuhl bewegen kann. Sobotka erinnerte in seinen Ausführungen auch an eine neue „Checkliste", die ab sofort für die Bürgermeister zur Verfügung steht. Dabei werde überprüft, ob die Gemeinde die Voraussetzung für „Betreutes Wohnen" erfüllt bzw. der Bedarf an Wohnungen für Senioren erhoben. Seien die Kriterien erfüllt, gebe es eine um 25 Prozent höhere Förderung für den Bauträger, was auch zu einer niedrigeren Miete führe, so Sobotka weiter.

Seit der Einführung 1990 wurde die Förderung von 3.130 Wohneinheiten genehmigt. Davon sind ca. 2.200 Wohneinheiten fertig und bezogen, der Rest ist in Umsetzung. Durch den großen Andrang konnte allein in den letzten 2 Jahren die Förderung von 1.035 Wohneinheiten bewilligt werden, führte Sobotka weiter aus. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten zwei Jahren weitere 500 Wohneinheiten im Rahmen von ‚Betreutes Wohnen\' zu unterstützen", meinte der Landeshauptmann-Stellvertreter abschließend. 

Nähere Informationen: Büro LR Mikl-Leitner, Mag. Susanne Schiller, Telefon 02742/9005-12626, e-mail susanne.schiller@noel.gv.at, Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at

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