06.12.2010 | 09:43

SOS Kinderdorf Hinterbrühl ist Filmkulisse für Doku-Reihe

Pröll: SOS-Kinderdörfer bieten Geborgenheit und Sicherheit

"SOS - Das andere Zuhause" ist der Titel einer neuen einfühlsamen Doku-Reihe, die gestern, Sonntag, 5. Dezember, um 19.10 Uhr auf Puls4 gestartet ist.

Diese von Tellux-Film produzierte 4-teilige Reportage ist ein Gegenentwurf zu alltäglichen Reality-Soaps und wird seitens des Landes Niederösterreich mit 60.000 Euro unterstützt. "Die SOS-Kinderdörfer sind zentrale Anlaufstellen, wenn es darum geht, Kindern den Zugang zu einem familiären Umfeld, Geborgenheit und Sicherheit zu bieten. Mit dem SOS-Kinderdorf Hinterbrühl befindet sich eine der größten derartigen Einrichtungen Österreichs in Niederösterreich", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Das SOS-Kinderdorf in Hinterbrühl ist Ort des Geschehens der neuen Reihe und gibt dem Fernsehpublikum Einblick in ein anderes Zuhause, in dem Kinder nach Überforderung der Eltern, psychischer Krankheit, Scheidung oder einer Trennung der Eltern sowie Verwahrlosung oder Misshandlung wieder Geborgenheit sowie ein Gefühl für Heimat und Familie erfahren.

Jährlich müssen österreichweit etwa 11.000 Kinder akut aus ihren Familien genommen werden und finden in den SOS-Kinderdörfern ein neues Zuhause. Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, anderen Menschen wieder zu vertrauen und selbstständig zu werden. Die Leistungen der Kinderdorf-Eltern sind dabei enorm. Die von Barbara Eder gestaltete Dokureihe macht dem Betrachter in besonders sensibler

Art und Weise bewusst, dass Ereignisse des täglichen Lebens je nach persönlichem Zugang bzw. Erfahrung mit völlig unterschiedlichen Wertigkeiten besetzt sein können.

Die Dreharbeiten, die vorwiegend im SOS Kinderdorf Hinterbrühl stattfanden, dauerten von September bis Dezember 2010.

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