16.11.2010 | 15:17

Sozialmedizinische Dienste in NÖ erhalten für 2010 rund 66 Millionen Euro

Mikl-Leitner: Land NÖ schafft finanzielle Voraussetzungen für mehr „Pflege daheim"

Für das Jahr 2010 bekommen die sozialmedizinischen Dienste rund 66 Millionen Euro an finanzieller Unterstützung von Seiten des Landes Niederösterreich. „Damit können pro Monat durchschnittlich 16.000 Menschen von den sozialmedizinischen Diensten in den eigenen vier Wänden betreut werden", freut sich Sozial-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Künftig sollen jährlich bis zu 700 Menschen mehr durch die sozialmedizinischen Dienste wie Hilfswerk, Caritas, Rotes Kreuz und Volkshilfe betreut und gepflegt werden. „Diese Aufstockung ist aufgrund der demografischen Entwicklung und der Tatsache, dass wir alle immer älter werden, unabdingbar. Damit kommen wir auch einem der wesentlichsten Wünsche älterer und betreuungsbedürftiger Menschen nach. So wollen 85 Prozent der älteren Generation zu Hause in den eigenen vier Wänden alt und betreut werden", so Mikl-Leitner weiter.

Die sozialmedizinischen Dienste seien somit neben dem betreubaren Wohnen eine wichtige Alternative zu den Pflegeheimen, denn lediglich 15 Prozent möchten in einem Pflege- und Altenheim betreut und gepflegt werden, so Mikl-Leitner abschließend.

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