11.11.2010 | 00:58

„Vinum et Litterae 2010"-PreisträgerInnen vor Vorhang gebeten

Essays zum Thema Wein gesucht

Zum bereits siebenten Mal wurde gestern, 10. November, der österreichische Preis für Wein und Kunst „Vinum et Litterae" im Kloster Und in Krems vergeben. Ausgezeichnet wurden dabei heuer die besten Essays über den Wein, mehr als hundert Werke aus dem europäischen Raum waren diesmal zur Teilnahme eingereicht worden.

Aus den Einreichungen wurden insgesamt zehn Essays prämiert, die sich mit Fragen wie beispielsweise „Ist der Wein ein göttliches Getränk?" oder „Warum wurden im Königsgrab des Pharao Tutenchamun 26 Weinkrüge gefunden?" beschäftigten. Der Sieg ging diesmal nach Deutschland - die Jury ließ sich von dem Beitrag „Brot und Wein" überzeugen. Der 1. Platz war mit 5.000 Euro, der 2. Platz mit 3.000 Euro und Platz 3 mit 2.000 Euro dotiert. Die Viertplatzierten erhielten einen Anerkennungspreis in der Höhe von je 1.000 Euro. Weiters wurde den PreisträgerInnen eine Bronze-Skulptur namens „Werkzeug des Poeten" überreicht, die vom österreichischen Künstler Professor Karl Korab gestaltet wurde.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren waren bei „Vinum et Litterae" heuer drei Themen zur Auswahl vorgegeben gewesen. Diese lauteten „Der Wein - Ein Sorgenbrecher?", „Kulturgut Wein" sowie „Wein und Wirtschaft". Der Umfang eines Essays sollte zwischen 7.000 und 12.000 Zeichen betragen, alle Stilrichtungen waren erlaubt und willkommen. Die Wettbewerbsbedingung verlangte, dass die Texte vom Einreichenden verfasst und bis dato unveröffentlicht waren.

„Vinum et Litterae" wurde im Jahr 2004 von der Raiffeisen Holding NÖ-Wien und Prof. Gerhard Tötschinger ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs für Wein und Kunst ist, die Bedeutung des Weins als Teil der österreichischen Lebenskultur und über die heimischen Grenzen hinaus stärker bewusst zu machen. Mehrere tausend Werke aus zehn Ländern, von Kenia bis Island, wurden in den vergangenen fünf Jahren zu den Themen „Wein und Literatur" (2004), „Wein und Karikatur" (2005), „Wein und Kurzfilm" (2006), „Wein und Lied" (2007), „Wein und Gedicht" (2008) und „Wein und Theater" (2009) eingereicht.

Nähere Informationen: markant|werbeagentur, Astrid Faigl, Telefon 01/533 13 35-31, e-mail astrid.faigl@markant.at, http://www.markant.at/.

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